Oldenburg - Den Rückstand auf Bezirksliga-Primus SV Wilhelmshaven II (1:2 gegen Wildeshausen) haben die Fußballer des Türkischen SV durch einen 2:1-Erfolg im Derby gegen den VfL II verkürzt. Das Team von Timo Ehle liegt bei einem absolvierten Spiel weniger nun nur noch sechs Zähler hinter der SVW-Reserve. Bümmerstede und Eversten machten derweil im Abstiegskampf keinen Boden gut

Türkischer SV - VfL II 2:1. In einer hart umkämpften Partie setzte sich das Ehle-Team verdient durch. In der ersten Halbzeit waren die Platzherren spielerisch besser, erarbeiteten sich einige gute Chancen, waren im Abschluss aber zu unkonzentriert. Die beste Chance des VfL vor der Pause hatte Ali Akyol, dessen Schuss TSV-Keeper Kevin Krzyzostaniak jedoch zur Ecke abwehren konnte.

Direkt nach der Pause schlief die VfL-Abwehr, Temin schoss aus spitzem Winkel an den Pfosten, den Abpraller drückte Oguz Deniz unbedrängt über die Linie (46.). Nach einer Hereingabe von Deniz erhöhte Marten Niemeyer auf 2:0 (57.). Akyol glückte in der Schlussphase nur noch das 1:2 für das Team von Steffen Janßen. In Halbzeit zwei hätte der schwache Referee Felix Heuer, der einige unverständliche Entscheidungen traf, dem TSV-Verteidiger Julian Gläser nach einem bösen Foul gegen Rene Weber die Rote Karte zeigen müssen, beließ es aber bei einer Verwarnung (53.).

Jahn Delmenhorst - TuS Eversten 3:0. Eine enttäuschende Vorstellung bot die Elf von Brian Adamovic. Frühzeitig geriet Eversten durch einen Treffer von Zana Ibrahim in Rückstand. Der Torjäger setzte sich nach einem langen Ball gegen drei Abwehrspieler durch und schloss erfolgreich ab (12.). Die Everster zeigten danach kein Aufbäumen und kamen während der gesamten 90 Minuten zu keiner nennenswerten Chance. „Wir waren in einem niveaulosen Spiel die niveaulosere Mannschaft“, monierte Adamovic.

BW Bümmerstede - Heidmühler FC 0:3. In der ersten Halbzeit fehlte den Gastgebern das Glück, unter anderem setzte Dennis Tinter einen Kopfball an die Latte (27.). Die Gäste machten es besser. Anton Winter nutzte die erste klare Möglichkeit, als er mit einem direkt verwandelten Freistoß zur Führung traf (34.). Nach der Pause sahen die Zuschauer nur noch ein trostloses Ballgestochere. „Ein ganz schwaches Spiel. Uns fehlte die Konzentration und leider der Wille, den Ball genau in den Strafraum zu bringen“, sagte Marc Stelling, Co-Trainer der BWB-Auswahl.