TURIN -
Der Eislauf-Trainer hatte seine Akkreditierung eingeklagt. Das NOK will einen Präzedenzfall vermeiden.
TURIN/SID - Im Fall des Stasi-belasteten Eiskunstlauf-Trainers Ingo Steuer hat das Berliner Kammergericht den 6. März als Termin für die mündliche Verhandlung festgelegt. Das teilte gestern eine Gerichtssprecherin mit. Weder 39-jährige Chemnitzer noch Vertreter des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) werden bei der Verhandlung dabei sein.Das NOK hatte in der vergangenen Woche Widerspruch gegen die von Steuer erwirkte einstweilige Verfügung zur Erlangung einer Olympia-Akkreditierung eingelegt. Der als „IM Torsten“ enttarnte Steuer betreute bei den Winterspielen Aljona Sawtschenko und Robin Szolkowy, die im Paarlauf Platz sechs belegten. Obwohl die Spiele bereits am 26. Februar zu Ende gehen, beharrte das NOK auf einer Berufung, um einem möglichen Präzedenzfall für künftige Olympia-Nominierungen vorzubeugen.
