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140 Turnerinnen am Start Sommercup des TuS Glarum ein voller Erfolg

Sportredaktion
Emilie Müller vom TuS Glarum  gehörte zu den mehr als 140 Turnerinnen bei der zweiten Auflage des „Glarumer Sommer-Cups“

Emilie Müller vom TuS Glarum gehörte zu den mehr als 140 Turnerinnen bei der zweiten Auflage des „Glarumer Sommer-Cups“

Thomas van Lengen

Glarum - 2. „Glarumer Sommer-Cup“ war ein voller Erfolg. Reinhard Milter, Vorsitzender des TuS Glarum, fasste zusammen: „Aufgrund des großen Interesses wurde bei uns das ganze Wochenende geturnt. Das war ein organisatorischer Kraftakt, der sich – auch in Anbetracht der Ergebnisse – gelohnt hat.“ Acht Vereine hatten 145 Turnerinnen nach Schortens geschickt und für einen neuen Teilnehmerrekord in der jungen Wettkampfhistorie gesorgt. „Der Cup ist ein Teamwettkampf im weiblichen Gerätturnen“, erklärte Milter, der sich nicht nur über Quantität, sondern auch über Qualität freute. „Überschläge, Salti und schwierige Sprünge? Das sieht man in so geballter Sequenz sonst nur in einer Turnshow.“ Zum Auftakt stand für die Mädchen der Jahrgänge 2010 bis 2014 ein Pflichtwettkampf der Stufen 3 bis 7 an den Standardgeräten Sprung, Stufenbarren, Schwebebalken und Boden auf dem Programm. Milter: „Viele Turnerinnen haben erstmals Wettkampfluft geschnuppert, entsprechend groß war die Aufregung.“

Glarumer Kür-Mädchen eine Klasse für sich

Die drei Glarumer Teams mussten sich am Ende der starken Konkurrenz geschlagen geben, sammelten auf dem Weg zu den Plätzen vier, sieben und acht aber wertvolle Erfahrungen. In der Einzelwertung glänzten vor allem Angelina Chernychko, Nele Thomsen und Mila Andrzejewski mit ihren Leistungen am Sprung und am Boden. Am Sonntag – im Kürturnen in den Leistungsstufen 3 und 4 – waren die Gastgeberinnen dann nicht zu schlagen. Raja Schroeder, Nikita Eggers, Emilie Müller, Sophie Movschev und Lena Yersin brachten ihr ganzes Potenzial auf die Matte bzw. an die Geräte, wurden dafür mit 110, 35 Punkten belohnt und verwiesen die Mädchen aus Augustfehn damit auf Rang zwei. Milter freute sich außerdem über Gerätebestleistungen von Schroeder und Movchev (Sprung), Yersin (Barren), Movschev (Balken) und noch einmal Movchev sowie Müller am Boden. In der Stufe 4 fehlte Jemma Hopp, Luna Käding, Paula Schlage, Johanna Janßen und Amy Schroeder das Wettkampfglück, vor allem am Balken ließen die Glarumerinnen viele Punkte und mussten sich schließlich mit Platz fünf zufriedengeben.

Gold und Silber zum Abschluss

Zum Abschluss zeigten die Jüngsten (Stufe 2 bis 5, Jahrgänge 2015 bis 2018) ihr Können: Die TuS-Mädchen Ella Handzlik, Lotta Müller, Josie Funk, Lea Seeger und Dana Sukach freuten sich über Silber. Nervenstärke bewiesen auch die wettkampferprobten Ida Künken, Zoey Müller, Maila Ueck, Ebba Oldewurtel, Feemke zum Brook, Lea Filipczyk und Kea Schulze (Stufe 5 bis 7, Jahrgänge 2012 bis 2014) auf ihrem Weg zu „Gold“.Fazit Milter: „Ein weiterer Schritt auf dem Weg, das Turnen in Friesland wiederzubeleben. Für meinen Verein kann ich sagen: Mission erfüllt!“

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