Jever/Sande - Mit unterschiedlichem Erfolg haben die Tischtennisspieler der MTV Jever II und TuS Sande ihre Auswärtsspiele bestritten.

Verbandsliga: Die dritte Niederlage in Folge gab es für die Oberliga-Rerserve des MTV Jever. Die Friesländer kamen bei TuSG Ritterhude mit 2:9 unter die Räder und sind mit 0:6 Zählern nun Tabellenschlusslicht. Auf Platz neun rangiert Hittfeld mit demselben negativen Punktekonto. Mit der großen Hypothek, den ortsabwesenden Björn Lessenich ersetzen zu müssen, waren die Marienstädter als klarer Außenseiter ins Osterholzer Land gereist. Als Ersatz für die fehlende Nummer eins fungierte Youngster Christian Mesler, der sonst in der Jungen-Niedersachsenliga auf Punktejagd geht.

In Ritterhude verkaufte sich Mesler bei seinem Verbandsliga-Debüt durchaus teuer und luchste als neue Nummer sechs des Teams dem erfahrenen Stefan Pankow auf Gegners Seiten sogar den ersten Satz ab. Den Heimvorteil im Rücken spulte Pankow jedoch in den folgenden Durchgängen sein gewohntes Angriffsprogramm ab und siegte schließlich mit 3:1. Zu diesem Zeitpunkt lag der MTV bereits mit 2:6 im Rückstand.

Zuvor hatte es immerhin zwei Achtungserfolge für die Friesländer gegeben, errungen durch Julian und Cedric Meißner in den Eingangsdoppeln (3:1 gegen Andre Binder und Dennis Harms) sowie durch den 3:1-Einzelsieg von Julian Meißner gegen Alexander Baum im mittleren Paarkreuz. Zu mehr sollte es unterm Strich nicht reichen. Gleichwohl bilanzierte Teamsprecher Tobias Masemann: „Wir haben eine beherzte Leistung gezeigt und bis zuletzt gekämpft.“

Landesliga: „Wir haben einen super Einstand in die neue Saison gefeiert“, freute sich Frank Black, Teamkapitän des TuS Sande, nach dem überzeugenden 9:3-Auftaktsieg beim Aufsteiger SV Warsingsfehn. Für die ersten zwei Zähler auf der Habenseite mussten die Sander jedoch ein hartes Stück Arbeit bewältigen. „Zwei Eingangsdoppel konnten wir nur knapp für uns entscheiden“, sagte Black, der selber an der Seite von Spitzenspieler Nelson Jahnel mit 2:3 Burkhard Schulz und Frank Wollenhaupt unterlag. Michael Heyen/Wynand Olierook sowie Henning Hartmann/Rüdiger Meinen fuhren hingegen knappe 3:2-Erfolge gegen Toby Frederik Schüler/Andy Heselmeyer sowie Stephan Huismann/Torsten Siemens ein.

In den anschließenden Einzeln präsentierte sich das TuS-Sextett einfach konstanter – gerade wenn Partien erst im Finaldurchgang entschieden wurden. So waren es Jahnel und Black gegen Heselmeyer sowie Hartmann gegen Schulz, die in den entscheidenden Momenten kühlen Kopf behielten und drei wichtige Einzelerfolge beisteuerten. Voll des Lobes zeigte sich Black abschließend für Rückkehrer und Nummer fünf des Teams, Rüdiger Meinen, der seine Begegnung mit 3:0 gewann: „Gleich in seinem ersten Einzel hat er gezeigt, wie wertvoll er für die Mannschaft werden kann. Sicher und souverän agierte er aus der Halbdistanz und stellte so seinen Gegner Siemens mit zunehmender Spieldauer immer wieder vor große Probleme.“