Sande - Gut fünf Wochen hatten die abstiegsbedrohten Tischtennisspieler vom TuS Sande Zeit, um sich auf die Rückserie in der Verbandsliga vorzubereiten – nun steht das erste Heimspiel im neuen Jahr auf dem Programm. So erwartet der Tabellenachte (6:12 Punkte) aus Friesland an diesem Sonnabend ab 15 Uhr die fünftplatzierte SG Schwarz-Weiß Oldenburg II (9:9) in der Klaus-Bünting-Halle (Berliner Straße/Ecke Danziger Straße) in Sande und hofft auf wichtige Zähler im Abstiegskampf.

„Die Ansetzung der Partie ist schon etwas kurios“, berichtet Tus-Kapitän Sebastian Fengler, „weil das letzte Hinserienspiel vor fünf Wochen gegen eben diesen Gegner war.“ Seinerzeit trennten sich beide Teams in einem hochgradig spannenden Schlagabtausch mit einem 8:8-Unentschieden, wobei ein Sieg für Sande mehr als nur im Rahmen des Möglichen war.

Da wundert es nun nicht, dass Fengler der Partie eine große Wichtigkeit beimisst: „Das ist ein extrem wichtiges Spiel für uns. Mit unseren Fans im Rücken wollen wir den Grundstein für eine erfolgreiche Rückrunde legen. Zudem glaube ich, dass wir mit unserer neuen Aufstellung gegen SWO II gute Siegchancen haben.“

Das Sander Sextett veränderte aufgrund der bislang erzielten Bilanzwerte – gemessen am QTTR-Wert (Quartals- Tischtennis-Rating-Wert) – seine Spielerreihenfolge auf einer Position. So vollzogen Fengler (1871), die ehemalige Nummer fünf, und Hendrik Biele (Nummer vier/1801) eine Paarkreuzrochade, wobei Biele nun auf Position sechs auf Punktejagd geht. Alexander Janssen (1839) hingegen ist die neue Nummer fünf des Teams. Die Doppelkonstellationen bleiben davon jedoch unberührt.

Mit Ablauf der Hinserie stand der TuS Sande mit zwei Siegen, zwei Unentschieden und insgesamt fünf Niederlage da, gleichbedeutend mit dem Abstiegsrelegationsplatz acht. Doch die Sander haben alle Chancen, sich im Abstiegskampf zu behaupten, zumal der Abstand zum rettenden Platz sieben gerade einmal einen Zähler beträgt (TV Hude II: 7:11). Und auch die Schlagdistanz zum sechstplatzierten Geestemünder TV (8:10) ist gegeben.

„Gegen SWO II ist es Zeit für einen doppelten Punktgewinn“, gibt sich Fengler optimistisch. „Generell wird der Kampf um den Klassenerhalt aber knüppelhart.“