Hude - Die kleine Hohelucht-Halle hat den TV Hude zu einer großartigen kämpferischen Leistung getrieben. In dem „Mini-Hexenkessel“ rang der Tischtennis-Oberligist dem TSV Hagenburg am Sonntag ein 8:8-Unentschieden ab und bewahrte die Chance auf den Klassenerhalt. Da auch Abstiegskonkurrent SSV Neuhaus tags zuvor ein 8:8 gegen Hagenburg geholt hatte, bleibt die Situation im Ligakeller für die Huder unverändert. Mit 9:25 Zählern belegt der TVH den Relegationsplatz. Neuhaus kommt vor dem letzten Spieltag auf 10:24 Punkte. Die TuSG Ritterhude ist hingegen nach dem 1:9 gegen den MTSV Eschershausen abgestiegen und kann Hude nicht mehr einholen.
Das Augenmerk richtet sich nun auf die Schlussetappe: Der TV Hude hat mit dem TSV Lunestedt II am kommenden Sonntag den Tabellenletzten zu Gast. Die Aussichten auf einen Sieg gegen die schlechtest Mannschaft der Liga sind daher glänzend. Neuhaus hat am Sonnabend mit dem Liga-Vierten Eschershausen den dickeren Brocken vor der Brust. Die Rechnung ist einfach: Holt Neuhaus mindestens einen Punkt, muss Hude in die Relegation, da das Spielverhältnis des Kontrahenten eindeutig besser ist. Verliert Neuhaus und siegt Hude, ist der TVH gerettet.
Gegen die „Litauen-Fraktion“ aus Hagenburg musste der Turnverein erneut über die volle Distanz gehen. Nach den Doppeln hieß es 1:2. In der Folge steigerten sich die Huder: Daniel Kleinert schlug Rimas Lesiv, und auch Christopher Imig, Tobias Steinbrenner und Marco Stüber behielten im ersten Durchgang die Oberhand, so dass Hude mit 5:4 vorne lag.
Der Vorsprung war wenig später dahin, weil im oberen Paarkreuz für Kleinert und Felix Lingenau nichts zu holen war und auch Imig leer ausging. Mit drei Siegen in Folge wendeten Steinbrenner, Stüber sowie Marc Engels die Niederlage ab. Im Schlussdoppel waren Lingenau/Imig gegen Gintautas Juchna und Andrius Preidzius beim 8:11, 7:11 und 8:11 chancenlos.
