Hude - Spannung pur in der Tischtennis-Oberliga: An diesem Wochenende hängt das Schicksal des TV Hude am seidenen Faden. Am finalen Spieltag greift der Tabellenachte an diesem Sonntag im Heimspiel (12 Uhr/Jahnhalle) gegen den TSV Lunestedt II nach dem Klassenerhalt und das Umgehen der Relegation. Dabei hängt das Wohl und Übel des Landkreis-Flaggschiffs auch vom Fernduell gegen den SSV Neuhaus ab.

„Wir werden alles geben und versuchen, das Spiel vor den eigenen Fans für uns zu entscheiden. Und ich bin zuversichtlich, dass wir das auch schaffen werden“, sagt Felix Lingenau. Der Huder Leitwolf musste unter der Woche kürzer treten und kämpft gerade mit einer hartnäckigen Erkältung. Hinter dem Einsatz der Nummer zwei des TVH steht ein dickes Fragezeichen: „Ich werde nur spielen, wenn es noch um etwas geht. Sollte dem so sein, stehe ich in jedem Zustand am Tisch.“

Bereits am Sonnabend richten sich die Huder Blicke gebannt nach Eschershausen. Dort empfängt der Tabellenvierte den SSV Neuhaus. Neuhaus hat derzeit einen Punkt mehr als Hude und kann mit einem Überraschungserfolg für den TVH uneinholbar auf drei Zähler davon ziehen. „Uns ist zu Ohren gekommen, dass Eschershausen nicht in Bestbesetzung antreten kann. Wir sind gespannt, wie die Partie verlaufen wird“, erklärt Lingenau. Unterliegt Neuhaus, kann Hude mit einem Erfolg gegen Lunestedt auf Platz sieben springen und den Klassenerhalt feiern.

Gegen den TSV, der die vergangenen fünf Spiele durchweg hoch abgegeben hat, könnte es eine Frage der Nerven werden. Die Gäste haben nichts mehr zu verlieren und können befreit aufspielen. Nominell ist Hude besser besetzt und hat dies auch beim 9:4-Sieg in der Hinrunde unter Beweis gestellt. Damit es spannend bleibt, muss der Huder Anhang gleich zwei Mal die Daumen drücken: erst dem MTSV Eschershausen und Sonntag der eigenen Mannschaft. Im Erfolgsfall ist es zugleich der letzte Einsatz für Daniel Kleinert im Huder Trikot vor seinem Wechsel zu Schwalbe Tündern.