Landkreis - Vergeblich wehrte sich Schlusslicht SC Colnrade gegen die Niederlage beim Bezirksliga-Absteiger TSV Ganderkesee. Auch Tabellen-Vorletzter Delmenhorster TB verlor gegen Achternmeer trotz einer guten Leistung.

SV Tungeln – TV Munderloh 1:3. Die Gäste begannen schwungvoll und hochkonzentriert. Der Führungstreffer war daher die logische Folge. Danach nahm sich Munderloh allerdings eine Auszeit, die die Platzherren zum Ausgleich nutzten. Als die Tungelner ihre Möglichkeiten unmittelbar nach dem Seitenwechsel nicht nutzen konnten, traf Munderloh zur erneuten Führung (75.). Daraufhin machte das Team von Alexander Reil weiter auf und kassierte durch einen Konter den entscheidenden Treffer.

Tore: 0:1 Schwarting (15.), 1:1 Gruel (38.), 1:2 Schröder (75.), 1:3 C. Köhler (87.).

FC Hude – TSV Großenkneten 1:3. Die Grundlage für diesen Sieg legten die Gäste in Halbzeit eins, als sie einen frühen Rückstand in einen Zwei-Tore-Vorsprung umwandelten. Obwohl der TSV in der Folge nicht mehr souverän agierte, zeigten sich die Platzherren nicht in der Lage, an diesem Spielstand etwas zu ändern.

Tore: 1:0 Arciszwsky (5./HE), 1:1 von der Leij (10.), 1:2/1:3 Janssen (18./FE, 25.).

TSV Ganderkesee – SC Colnrade 3:2. „Unter dem Strich können wir diesen knappen Erfolg als Arbeitssieg werten“, meinte Ganderkesees Trainer Marcus Metschulat. Seiner Elf attestierte er nur eine schwache Leistung, die aber gerade soeben ausgereicht habe.

Tore: 1:0 Ramke (39.), 1:1 Drunagel (48.), 2:1 Marco Schrank (57.), 3:1 Ramke (74.), 3:2 A. Sommerfeld (90. + 1).

Delmenhorster TB – SV Achternmeer 1:3. Etwas unter Wert geschlagen wurden die Platzherren, die besonders im ersten Abschnitt eine gute Leistung zeigten. Sie verpassten aber eine mögliche Führung bis zum Pausenpfiff. Erst spät in der zweiten Halbzeit kamen die Gäste durch zwei schöne Kontertore zum Erfolg. In der vorletzten Minute handelte sich Achternmeers Mathias Dannemann unnötigerweise die rote Karte ein.

Tore: 0:1 Haake (5.), 1:1 Goretzki (16.), 1:2/1:3 Johanning (66., 84.).

Ahlhorner SV – SV Hicretspor 2:1. Mühsam kamen die Platzherren zu diesem Erfolg. Dabei hätten sie es sich einfacher machen können, wenn sie nach einen scheinbar beruhigenden Zwei-Tore-Vorsprung cleverer agiert hätten. Ein Fehler ermöglichte den Gästen in der 45. Minute den Anschlusstreffer. Ab diesem Zeitpunkt spielte der ASV nicht mehr souverän und zeigte auch bei den wenigen Tormöglichkeiten Nerven. Carsten Feist und Sören Schröder hätten für weniger Schweißperlen auf der Stirn von Trainer Detlef Blancke sorgen können, der bis zum Schlusspfiff zittern musste, zumal Christopher von Behren wegen Meckerns die Ampelkarte sah (82.).

Tore: 1:0 Arkenbout (25.), 2:0 Sören Schröder (44.), 2:1 (45.).

Baris Delmenhorst – TuS Heidkrug 2:3. Eigentlich sei das Spiel trotz der drei Platzverweise für Baris (Ampel für Kuhn 70. und Caki 85. sowie Rot für Gök 75.) recht fair verlaufen. Trotzdem konnte sich TuS-Trainer Mathias Trätmar nicht so recht über den Sieg freuen. Ausnahmslos von außen wurde Unruhe verbreitet, nachdem Schiedsrichter Carsten Krudop die drei Platzverweise ausgesprochen hatte. Krudop soll sogar von Zuschauern bedrängt worden sein, meinte Trätmar, und weiter: „Diese Niederlage haben sich die Platzherren durch die Platzverweise selbst zuzuschreiben. Ansonsten hätten sie nach einem guten Spiel ein Remis verdient gehabt. Unser Siegtreffer wäre eventuell nicht mehr gefallen.

Tore: 1:0 Kuhn (29.), 1:1 Klenke (32.), 2:1 Goritz (55.), 2:2 Goritz (67./HE), 2:3 Schroth (90.).

VfR Wardenburg – SVG Berne 2:0. In einem niveauarmen Spiel setzten sich die Gastgeber durch, weil sie ihre wenigen Möglichkeiten besser nutzten. Berne versuchte möglichst lange das eigene Tor sauber zu halten und wurde selbst nur durch Standardsituationen gefährlich. Im zweiten Abschnitt verdienten sich die Platzherren, die nun besser agierten, den Sieg.

Tore: 1:0 Maik Schmidt (32.), 2:0 Hörnlein (80.).