Cloppenburg/Schüttorf - In der Handball-Weser-Ems-Liga der Männer fuhr der TV Cloppenburg II einen klaren Heimsieg gegen den TV Bissendorf-Holte II ein. Die HSG Friesoythe musste sich ganz knapp geschlagen geben.

TV Cloppenburg II - TV Bissendorf-Holte II 33:23 (14:11). Mit einem klaren Sieg und einer überragenden zweiten Halbzeit hat sich der TV Cloppenburg II am Wochenende von Bissendorf-Holte II getrennt. „Erst waren wir nicht richtig auf den Gegner eingestellt, doch in der zweiten Halbzeit haben die Jungs die mit Abstand beste Leistung der Saison gezeigt“, sagte TVC-Trainer Markus Gabler im Gespräch mit der NWZ .

Dabei sah es in den ersten Spielminuten noch gar nicht so gut aus für den TVC. Nach zehn Minuten lag die Gabler-Sieben mit 3:5 zurück. „Danach starteten wir aber eine sehr starke Sechs-Tore-Serie und konnten uns erstmals auf 9:5 absetzen“, so der Trainer. Einen guten Vorsprung konnten die Cloppenburger dann bis zur Halbzeit halten.

„Nach dem Seitenwechsel haben wir direkt mit einem Feuer aus allen Rohren angefangen. Die Abwehr und gerade der Angriff haben so stark gespielt wie nie zuvor in dieser Saison“, freute sich Coach Gabler. Bereits Mitte der zweiten Hälfte stand es 21:13 – das Spiel war gelaufen.

Besonders hervor tat sich in der zweiten Hälfte Arne Frese. Der Torhüter nahm es mit jedem Ball auf. „Was Arne da gehalten hat – so etwas habe ich noch nicht gesehen. Es war eine unglaublich starke Leistung“, so Gabler. Absolut verdient gewann der TVC am Ende mit 33:23.

FC Schüttorf - HSG Friesoythe 34:33 (14:12). Nicht zufrieden zeigte sich HSG-Coach Johannes Grumbd nach der Niederlage der Friesoyther in Schüttorf. „Ein Unentschieden und eigentlich sogar der Sieg wären drin gewesen. Wir haben uns selber doof angestellt, und gerade die Abwehr hat eher schläfrig gespielt“, so Grumbd.

Zu Beginn des Spiels zeichnete es sich schon ab, dass die HSG in Schüttorf keinesfalls unterlegen ist. Die Friesoyther spielten mit den Gastgebern auf Augenhöhe. Doch im Angriff scheiterte das Nordkreis-Team: „Viele Fehlpässe und Bälle, die uns im Angriff einfach so weggeflogen sind, haben uns den Sieg letztendlich gekostet – auch wenn es sehr knapp war“, so Grumbd. Mit 14:12 ging es in die Pause.

In der zweiten Hälfte kam die HSG etwas besser ins Spiel und ging am Anfang sogar in Führung. Hannes Paul und Jonas Alberding setzen sich vorne mit mehreren Toren durch. „Neben ein zwei dubiosen Schiedsrichterentscheidungen haben wir uns aber selber das Leben schwer gemacht. Es fehlte an Konzentration“, so Trainer Grumbd.