Cloppenburg/Osnabrück - Ein unverdiente Niederlage, unter zum Teil, wie Trainer Torsten Burhorst sagte, „skandalösen Umständen“, kassierte der TV Cloppenburg II bei der HSG Osnabrück. Mit 25:26 (14:13) musste sich der Neuling beugen, obwohl er eine starke Leistung geboten hatte.

Vor allem in der Endphase dieses jederzeit engen Spiels – keine Seite führte mit mehr als einem Tor Differenz – gaben die Entscheidungen der Unparteiischen den Ausschlag. Beim Stand von 25:26 starteten die Gäste ihren letzten Angriff. Neuzugang Steffen Grote, der mit vier Treffern und guten Anspielen an den Kreis glänzte, bediente Christian Schulmann, der am Kreis klar gehalten wurde. Doch statt des fälligen Siebenmeters ließen die Schiedsrichter weiterspielen und die HSG sich ins Ziel retten.

„Ich kann keine sportlichen Gründe finden, warum wir verloren haben. Die Mannschaft hat stark gespielt, doch der Lohn blieb aus“, sagte Burhorst, der nach der Pause seinen lange verletzten Torjäger Sascha Westendorf einsetzen konnte. Der führte sich mit drei Treffern in zehn Minuten bestens ein – zu gut offenbar, denn systematisch wurde der Rückraumspieler mit drei fadenscheinigen Zeitstrafen belegt. „Sascha ist erfahren genug, nicht in so kurzer Zeit bestraft zu werden. Aber er hatte keine Chance“, sagte Burhorst zu einem Spiel, das sehr bedenklich ablief . . .

TVC II: Frese, Wilhelm - Heyer (3), Bärlein (6), Abeln, Westendorf (3), Pohlmann, Bröring, Grote (4), Wolkow (3), Kettmann (1), Schulmann (2), Feldhaus (3/1).