Cloppenburg/Osnabrück - Der Ärger über die 34:36-Heimniederlage gegen den mitgefährdeten TvdH Oldenburg II muss sich beim Handball-Landesligisten TV Cloppenburg II schnell in positive Energie wandeln. Denn mit der HSG Osnabrück wartet an diesem Samstag (18 Uhr) schon der nächste Konkurrent um den Klassenerhalt.

„Wir müssen nach vorne schauen und aus den Fehlern die notwendigen Schlüsse ziehen“, sagt Trainer Torsten Burhorst, der in dieser Wochen die Abwehrarbeit forcierte. Sie bleibt die Basis für Erfolge, wie Burhorst betont, der gerne ans Hinspiel denkt. Beim 34:31 (21:12)-Erfolg über die HSG bot sein Team eine Topleistung, führte lange sehr deutlich, ehe der Gast noch zu leichten Gegentreffern kam.

Burhorst hofft, dass seine Abwehr sich wie im Hinspiel auf den gefährlichen Linkshänder und Haupttorschützen Julian Jenner gut einstellen kann. Die Gastgeber, um zwei Plätze und zwei Punkte hinter der TVC-Reserve platziert, haben noch ein Nachholspiel und das einfachere Restprogramm. „Umso wichtiger wäre es, in Osnabrück zu punkten“, sagt Burhorst, der bis auf Sascha Westendorf seine Bestbesetzung aufbieten kann, weil Kreisläufer Christian Schulmann aus Harsewinkel anreisen wird.