Cloppenburg - Nach dem erfolgreichen Auftakt in Olpe präsentiert sich Volleyball-Drittligist TV Cloppenburg am Sonntag um 15 Uhr (Halle Leharstraße) zum ersten Mal in dieser Saison dem heimischen Publikum. Gegner ist der SV Wietmarschen.
Während die Mannschaft von Panos Tsironis nach dem 3:1-Erfolg im Sauerland am liebsten gleich wieder gespielt und auf die erzwungene eine Woche längere Spielpause hätte verzichten können, musste Wietmarschen eine 2:3-Niederlage zu Hause gegen die SG Langenfeld verdauen. Zwar gibt es nach der neuen Punkteregel für eine 2:3-Niederlage einen Punkt – ein 3:0 und 3:1 gibt drei Punkle aufs Konto –, doch die von Matthias Haarmann trainierte Mannschaft vergab den Sieg trotz einer 2:1-Satzführung und einem 23:21 noch mit 23:25 und 7:15 im Tiebreak.
Für Cloppenburg lief es bislang gut, wenn nicht die mangelnde Spielpraxis wäre. So war Tsironis froh, am Dienstag den Regionalligisten BW Emden-Borssum zu einem Test begrüßen zu können, zumal nach dem Spiel gegen Wietmarschen zwei Wochen Pause anstehen. Um den jüngeren Spielerinnen, aber auch Zuspielerin Karoline Meyer, die nach Verletzungspause noch mehr Spielpraxis benötigt, genügend Spielanteile zu gewähren, wurden beim 4:1-Erfolg des TVC fünf Sätze gespielt.
Am Sonntag gegen Wietmarschen ist „Geduld“ erste Spielerinnen-Plicht. „Unser Gegner spielt eine sehr harte Abwehr. Das bedeutet, es wird schwer für uns, zum Erfolg zu kommen“, sagt Tsironis und baut dabei auf die TVC-Tugenden gutes Service und gute Annahme. „Sind wir dabei auch konzentriert genug, sollten wir gewinnen“, meint der Coach, der keine Ausfälle zu beklagen hat. Lisa Lammers, Heike Schleifer und Martina Lüske aus der zweiten Mannschaft dürfen laut Reglement am fünften Spieltag gegen den Moerser SC einsteigen.
