Neerstedt/Bookholzberg - In der Weser-Ems-Liga der Handball-Männer musste der TV Neerstedt II am Wochenende eine knappe Niederlage hinnehmen, während die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III einen weiteren Sieg einfuhr.

SG Friedrichsfehn/Petersfehn II - TV Neerstedt II 28:26 (13:11). In einer kampfbetonten und bis zum Schlusspfiff spannenden Partie kassierte der TV Neerstedt II in einer etwas unglücklichen Schlussphase die erste Saisonniederlage. In den letzten Spielminuten nutzten die Neerstedter die Ballverluste der Hausherren mit zwei Kontertoren zum 25:25. Selbst als die SG erneut zwei Tore durch Schlender vorlegte, gab sich das Team von Coach Lutz Matthiesen noch nicht geschlagen. In der Schlussminute hatte der TVN II sogar den verdienten Ausgleichstreffer in der Hand, doch verlor den zuvor erkämpften Ball und kassierte wenige Sekunden vor Abpfiff den entscheidenden Treffer.

Es war von Beginn an ein Spiel auf Augenhöhe, denn kein Team konnte sich bei wechselnden Führungen entscheidend absetzen. Der Knackpunkt war der Beginn der zweiten Hälfte, als die SG erstmals Carsten Teske auf Feld schickte und dieser neben Jonas Schlender mit vier Toren in Folge die Weichen auf Sieg stellte.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III - VfL Oldenburg 23:18 (11:10). In einer von den beiden Abwehrreihen dominierten Partie setzte sich die weiterhin ungeschlagene HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III durch und kletterte auf Rang zwei. Die Oldenburger hatten den besseren Start und legten schnell ein 3:1 vor, ehe auch die HSG immer besser in Fahrt kam und zum 4:4 ausglich. Schon hier zeigte die Deckung eine ausgezeichnete Leistung und ließ dem hoch gewachsenen Rückraum der Oldenburger kaum Raum für platzierte Würfe. Die HSG-Keeper Inger Kuck und im zweiten Abschnitt Sascha Dellwo glänzten mit etlichen Paraden, darunter vier gehaltene Strafwürfe.

Auch nach der Pause blieb es bis zum 16:16 ein offenes Spiel. Dann erhöhten die Hausherren die Schlagzahl, und mit den Toren von Carsten Schopf, Sebastian Mielcarek, Stephan Dietz und Nico Parwanow setzte man sich bis sieben Minuten vor dem Ende vorentscheidend auf 20:16 ab.