Sande - Es war eine gelungene Premiere: Sehr zufrieden zeigte sich Organisator Tim Winkelmann mit dem 1. Weihnachts-Pond-Hockey-Cup des neu gegründeten Eishockey-Vereins EC Wilhelmshaven-Sande. Den Turniersieg feierte in der Eishalle in Sande die Bremer Mannschaft der Weserstars. Im Finale setzte sich das Team mit 6:5 gegen die „Laettn Fans“ aus Wilhelmshaven durch. Den Kids-Cup gewannen die Jade Warriors.

„Das Turnier war ein voller Erfolg und nächstes Jahr werden es wohl noch mehr Teams, weil fast alle wiederkommen möchten. Ich hatte noch viele andere Anfragen“, sagte Winkelmann.

Insgesamt 17 Mannschaften gingen bei der Premiere an den Start. Neben dem sportlichen Geschehen war es vor allem auch der Charakter eines „Klassentreffens“, der den Charme des Turniers ausmachte. Denn in fast jedem Team lief mindestens ein bekannter Spieler auf, dessen Name mit den erfolgreichen Eishockeysport-Jahren in Wilhelmshaven verknüpft ist. Ob es die damaligen Youngsters wie Christoph Josch oder Nico de Vries waren, gestandene Eishockey-Größen wie Nick Hurbanek, Vitali Janke oder Harald Otten, oder die ganz großen Idole wie Sergej Yashin – eine mitreißende Wiedersehensfreude machte sich unter den Beteiligten und Zuschauern des 1. Weihnachts-Pond-Hockey-Cups breit.

Auch der frühere ECW-Spieler Kevin Ritter nutzte den Familienurlaub in der friesischen Heimat, um mit Bruder Karsten sowie Kai Onuscheit und Turnierorganisator Winkelmann den Eishockey-Schläger zu schwingen. „Es war sehr schön, Freunde, Bekannte und deren Familien wiederzusehen. Die Region ist einfach eishockeyverrückt“, betonte Winkelmann.

Für eine ganz besondere Überraschung hatte bei der Turnierpremiere Hallenbetreiber Witalij Saitz gesorgt. Der ehemalige Nationalspieler Eduard Lewandowski (35), der einst beim ECW gespielt hatte, ging nur einen Tag nach einem DEL-Einsatz für die Düsseldorfer EG beim Pond-Hockey-Cup für das Team von Dynamo Sande aufs Eis.

Dass die Zuschauer so viele Tore zu sehen bekamen, lag auch daran, dass auf apfelsinenkistengroße Tore gespielt wurde, statt auf die beim Pond-Hockey üblichen flachen, holzverkleideten Tore mit zwei kleinen Öffnungen.

Sebastian Friedhoff