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NWZonline.de Sport

Paulding führt Baskets ins Pokal-Finale

13.01.2020

Ulm Mit einem breiten Grinsen im Gesicht gingen die Spieler der EWE Baskets Oldenburg nach dem Pokal-Halbfinale zu den mitgereisten Fans. Allen voran bei Rickey Paulding war die Freude am Sonntag unübersehbar.

Nicht nur, dass der 37-jährige Kapitän beim 84:76 (45:44)-Erfolg seiner Baskets bei RP Ulm mit 21 Punkten wieder einmal der Mann des Spiels war, der Routinier hat im Finale am 16. Februar bei Alba Berlin nun nach 2015 die Chance, zum zweiten Mal in seiner Basketball-Karriere den BBL-Pokal in die Höhe zu recken – es ist zudem die zweite Finalteilnahme der Oldenburger in der Clubgeschichte. Die Berliner setzten sich im zweiten Halbfinale am Sonntag gegen Brose Bamberg mit 82:66 durch.

Nach den Partien in Crailsheim, Bonn und Ulm treten die Baskets nun zum vierten Mal in der Pokal-Saison auswärts an – dass dies kein Nachteil ist, haben die Baskets bewiesen. Allerdings ist die Halle am Ostbahnhof am Finaltag belegt. Berlin arbeitet derzeit an einer Lösung. Zuvor treffen die Baskets und Berlin am 2. Februar (18 Uhr) in Oldenburg in der Liga aufeinander.

„Alle haben grandios gespielt“, sagte Baskets-Boss Hermann Schüller nach dem Spiel: „Ein großes Lob an alle. Das war eine fantastische Leistung.“ Grundstein des Erfolges war wie schon im Eurocup gegen Venedig (98:87) die konzentrierte und disziplinierte Defensivleistung der Schützlinge von Mladen Drijencic. „Wir haben über 40 Minuten konstant gespielt – besonders in der Verteidigung“, fand auch Oldenburgs Karsten Tadda: „Wir haben als Kollektiv unseren Job gemacht.“

Aber nicht nur in der Defensive lief es an diesem Nachmittag, auch offensiv fanden die Baskets ihren Rhythmus – vor allem von der Dreipunktelinie (57,7 Prozent). Besonders Paulding zeigte sich eiskalt aus der Distanz – der Routinier versenkte fünf seiner sechs Dreier.

In einem ausgeglichenen und engen ersten Viertel ging das Team von Drijencic mit einer knappen Zwei-Punkte-Führung in den zweiten Abschnitt (19:17). In diesen starteten die Ulmer nun besser. Mit einem 7:0-Lauf zogen die Gastgeber auf 24:19 (12. Minute) davon. Doch die Baskets blieben dran – und dann schlug die Stunde von Braydon Hobbs. Der Oldenburger Spielmacher klaute binnen weniger Sekunden den Ulmern beim Einwurf zweimal den Ball an der eigenen Grundlinie und brachte sein Team wieder in die Spur. Und so blieb die Partie weiterhin munter und spannend. Oldenburg nahm eine Ein-Punkt-Führung mit in die Kabine (45:44).

Nach dem Seitenwechsel gaben die Baskets den Ton an und erspielten sich eine komfortable Führung (54:44/24.), die die Oldenburger bis zum Schlussviertel verteidigten (67:60). Die letzten zehn Minuten spielten die Baskets schließlich souverän und mit all ihrer Erfahrung herunter. Ulm versuchte mit aller Kraft, die Niederlage abzuwenden, doch Oldenburg ließ sich den zweiten Finaleinzug nicht mehr nehmen.

„Ich glaube, die Qualität, Intensität und Spannung des Spiels waren auf dem Level eines Halbfinals. Beide Mannschaften sind an ihr Limit gegangen und haben versucht, ins Finale einzuziehen“, sagte Baskets-Coach Drijencic: „Ausschlaggebend war aus meiner Sicht, dass wir immer an uns geglaubt haben und unseren Basketball offensiv und defensiv gespielt haben.“

Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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