Sande - Einen sportlichen Ausflug zum 20. Helgoland-Marathon haben die beiden Ultrafriesen Frank Galert und Jürgen Frey gemacht. Auf der Insel mussten fünf Runden à 8,4 km – darunter 75 Höhenmeter – absolviert werden. Der steilste Anstieg war der vom Unter- ins Oberland. Auf dem Oberland ging es dann über in den schönsten Abschnitt – auf dem Klippenrandweg vorbei an der langen Anna und am Lummenfelsen.

Der Wilhelmshavener Frank Galert hatte einen sehr guten Tag und erreichte in 3:56:05 Std. und damit persönlicher Bestzeit das Ziel auf dem 50. Platz. „Ich kann es selbst fast nicht glauben, dass mir dies ausgerechnet auf Helgoland mit seinen Höhenmetern gelungen ist“, erklärte Galert glücklich. Jürgen Frey, der im April schon einige Marathons gelaufen war, wollte den Lauf genießen und kam nach 4:14:34 Std. ins Ziel.

Carsten Wendelken reizten indes andere Höhenmeter. Der Ultrafriese startete beim Bilstein-Marathon über 57 km und 1500 Höhenmeter. Der Start war in Kleinalmerode und ging über Wald und Wirtschaftswege. Auch 20 Prozent schwierige Trailpassagen waren dabei. Wendelken kam nach 7:34:20 Std. zufrieden ins Ziel.

Als nächstes steht am Sonnabend, 20. Mai, der „6-Stundenlauf“ um den Sander See auf dem Plan. Diesen organisieren die Ultrafriesen. Die Online-Meldung für interessierte Laufbegeisterte ist noch bis diesen Sonnabend, 13. Mai, freigeschaltet. Danach sind nur noch Nachmeldungen vor Ort möglich.