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Ultrafriesen wieder auf der Strecke

Sande - Was gibt es Schöneres, als bei Sonnenschein durch den Harz zu laufen? Das hatten sich Christine Bönecker von den in Sande beheimateten Ultrafriesen auch gedacht und startete bei der 38. Harzquerung. Die 51 km lange Strecke führte über schmale Forst- und Wanderwege von Wernigerode nach Nordhausen. Bei der Auswahl der Strecke vom Veranstalter wurde stets versucht, den Harz in seiner Ursprünglichkeit zu zeigen, um dem Läufer die vielfältigen Facetten der Natur entdecken zu lassen.

1360 Höhenmeter

Insgesamt mussten 1360 Höhenmeter überwunden werden. Dabei war der Poppenberg mit seinen 600 Metern der härteste Punkt, der von den Läufern bezwungen werden musste. Aber Bönecker meisterte das souverän und kam nach 06:21:50 Stunden ins Ziel.

Ute Deters und Lisa Borchert zog es derweil nach Wien, um dort am Vienna-City-Marathon teilzunehmen. Bei Sonnenschein, aber mit Windböen von 55 km/h, ging es gemeinsam mit 6316 anderen Marathonläufern auf die Strecke. Diese führte zu den eindrucksvollsten modernen und historischen Sehenswürdigkeiten von Österreichs Hauptstadt. Die „besondere Stadtbesichtigung“ beendete Deters nach 4:03 Stunden und Borchert nach 5:35 Stunden. „Der Wien-Marathon war eine Reise wert“, betonten die beiden Ultrafriesen.

Quintett auf der Kö

Für fünf andere Vereinsmitglieder – Wolfgang Friedrichs, Jürgen Frey, Jörg Ulrich Leiker, Wolfgang Weitkämper und Mike Pieprytza – ging die Reise nach Düsseldorf zum Marathon. Der Startschuss erfolgte am Joseph-Beuys-Ufer direkt am Rhein. Der Zieleinlauf war an den unteren Rheinufer-Promenaden. Bis auf vier zu meisternde Brücken gab es keine nennenswerten Höhenmeter zu absolvieren. Die Strecke führte unter anderem auch über die Königsallee, kurz Kö. „Leider blieb den Ultrafriesen während des Marathons keine Zeit, in der Altstadt ein Altbier zu genießen, aber nach dem Zieleinlauf wurde diese Düsseldorfer Spezialität gekostet“, verriet Frank Dams von den Ultrafriesen.

Von seinen Vereinskameraden wurden Zeiten zwischen 4:02 Std. und 6:05 Std. gelaufen. Dams: „Aber diese standen nicht im Vordergrund, sondern nur der Spaß an der Teilnahme an diesem Event.“

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