Es ist nicht zu fassen, was für unsinnige Argumente unsere Naturbuben (Nabu) vorbringen, um die Erstellung eines Landeplatzes zu verhindern. Ganz offensichtlich wissen diese Leute gar nicht, über was sie überhaupt reden, also was auf einem Segelfluggelände vorgeht. Es ist traurig genug, dass sie dann auch noch den mahnenden Finger erheben.
Bei einem Landeplatz handelt es sich um eine völlig geräuschlose Nutzung, die nur beim Start eines Flugzeugs entweder durch die eine Minute lang laufende Winde oder ein Schleppflugzeug (zum Beispiel ein Motorsegler) unterbrochen wird. Motorsegler haben kleine Motoren, die sehr leise sind und die man bei ihrer Landung praktisch gar nicht hören kann. Und das passiert nur einige Male am Tag der Nutzung. Ich empfehle, zur Beurteilung einmal den Besuch eines Segelflugplatzes zum Beispiel in Blexen oder in Hellingst auf der anderen Weserseite zu besuchen, um sich überhaupt mal sachlich zu unterrichten. Eine Umweltbeeinflussung ist wirklich nirgendwo zu erkennen! Und Vögel werden erst recht nicht gestört. Ich habe noch nie von einer Kollision eines Seglers mit einem Vogel gehört. Das Argument ist barer Unsinn!
Das Argument „keine Bebauung“ ist genau so ein Unsinn. Es kann sich doch höchstens um eine Halle handeln. Was ist daran denn nur ein „unverantwortlicher Naturfrevel“?
Es wäre schön, wenn sich Naturschutzverbände und deren selbst ernannte Vertreter mal auf wirklichen Naturschutz und Realitäten besinnen und nicht immer nur gegen alles meckern würden. Das würde deren Ansehen erheblich steigern. Das darf sich Hartmut Drebing sehr gerne mal durch den Kopf gehen lassen.
Wer sich ein wenig mit der Segelfliegerei befasst, wird merken, dass gerade in diesem Sport alles möglichst geräuscharm vor sich geht.
Ich selbst habe mit dem Sport nichts zu tun. Ich weiß jedoch, dass mein Sohn in dem Segelfliegerverein eine wundervolle Kindheit und Jugend verlebt hat.
Im übrigen hat dieser Sport nichts mit Reichtum zu tun, denn die Flugzeuge gehören überwiegend dem Verein. Viele Jugendliche aus unserer Region haben dort ihre Wochenenden verbracht. Was gibt es denn in dieser „Gott verlassenen Gegend“ sonst noch Attraktives.
Dass bei der Ausbildung auch ein Schlepp mit einem Motorflieger dazu gehört, ist unbestritten, aber so selten – und übrigens so leise.
Ein Wort noch zum Nabu. Durch diese Ansiedlung wird nicht ein Vogel verscheucht, es sei denn, er brütet mitten auf der Landebahn.
Vielleicht wird ja dann auch in diesem Jahr dort in der näheren Umgebung endlich das Motorrasenmähen“ am Sonntagnachmittag eingestellt.
Ich wünsche zudem noch einen weiteren schönen Blick auf die Touristenattraktion „Angelsee“ (Zitat Ex-Bürgermeister Bernd Bremermann) mit erfolgten Busch- und Baumkahlschlag.
