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NWZonline.de Sport

Wie Lea Sophie Gasenzer fast unauffällig den Heimsieg holte

22.07.2017

Rastede Kann gut sein, dass Bernd Menke und Detlef Ukena über einen steifen Hals klagen. So oft im Kreis drehen wie an diesem Nachmittag beim Geländeritt der Vielseitigkeit mussten sie die Köpfe lange nicht. Bei der Kommentierung mussten sie meistens gleichzeitig zwei Starter auf dem für Hunderte von Zuschauern einsehbaren Bereich verfolgen. Und auch die Zwischenstände blieben lange in der Meisterschaftsklasse L unüberschaubar.

Alle Termine vom Landesturnier finden Sie hier.

Als die Entscheidung heranrückte, verweigerte Stanton Warrior der bisher Zweitplatzierten Linn Sophie Mauchert den Sprung über die erste Schanze. Bis zur zweiten Schanze ritt dann die bis dahin führende Schwedin Malin Petersen mit Bob auf Siegeskurs. Doch der Wallach überwand diesen 15. Sprung erst nach einem abweisenden Schlenker. Das Zeitlimit war nicht mehr zu halten.

Fast unauffällig hatte sich so zuvor die Rastederin Lea Sophie Gasenzer an die Spitze und zum Klassensieg geschoben. Mit dem drahtigen Pony Emily hatte die Lokalmatadorin Kräfte und Tempo für die 2800 Meter und die 21 Sprünge rationell eingeteilt. Otto Ammermann (84) zeigte als Zuschauer seine helle Freude an diesem attraktiven Wettbewerb. „Man merkt, dass der Reiterverband viel in die Ausbildung beim Nachwuchs investiert hat”, sagte der Ehrenpräsident. Der olympische Medaillengewinner fühlt sich an die Zeit erinnert, in der Robert Vietor sein Herz für diese Kerndisziplin der Reiterei entdeckt hatte. Der im Juni verstorbene Förderer hatte sich lange finanziell stark für die Jugendförderung engagiert. „Das hat damals viele Grundlagen geschaffen.”

Niveau und guter Trainingszustand der Pferde sprachen für sich. 38 Starter in der A-Klasse der Junioren, 22 am Ende Platzierte in der Kategorie L bildeten ein großes Starterfeld. „Wir haben immer gesagt, dass jeder Vielseitigkeitsreiter im Oldenburger Verband die Chance haben muss, sich für einen Start in Rastede zu qualifizieren”, verwies Ammermann auf ein traditionelles Ziel.

Caroline Pistorius auf Lexus As vom RV Höven hieß die Siegerin in der Kategorie A. Landesmeister in der A-Vielseitigkeit wurde Loort Fleddermann vom RC Hude mit Obella. In der L-Kategorie ging der Titel an Tabea-Marie Meiners vom RV Ganderkesee mit Luc.

Die Blicke auf sich zog hier ein „alter Junge”: Swaantje Herlyn vom Ammerländer RC führte Wild West Charly ins Gelände. Wild West Charly? Ja, genau den, der mit Johanna Wetjen mehrfach die L-Vielseitigkeit in Rastede gewonnen hatte. „Eine gute Nachwuchsreiterin trägt der immer noch souverän”, sagte der technische Direktor Uwe Meyer. „Solche Routiniers sind die besten Lehrmeister der Jugend.“

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