Würzburg/Vechta - Eine 67:101 (38:45)-Pleite in Würzburg kassierte Rasta Vechta im Duell der beiden Basketball-Bundesligaabsteiger. Trainer Stephen Arigbabu musste auf den am Knie verletzten Philipp Friedel sowie auf Max Weber verzichten.
Wieder einbauen in die Starting Five konnte er die Rückkehrer Chase Griffin und Donald Lawson. Dazu gesellten sich Fabian Franke, Ahmad Smith und Kevin Smit. Letzterer machte gleich in den Anfangsminuten positiv auf sich aufmerksam, gleich zweimal bezwang Smit Gegner und Shotclock für zusammen fünf Zähler. Bis zum 26:26 im ersten Viertel entwickelte sich so ein ausgeglichenes Spiel.
Im zweiten Viertel taten sich die Gäste vor allem in der Offensive schwer und lagen mit 28:41 zurück. Arigbabu nahm eine zweite Auszeit, die dazu führte, dass Vechta bis zur Pause den Abstand mit 38:45 auf ein erträgliches Maß begrenzen konnte.
Aber drei Ballverluste leistete sich Vechta zu Beginn des dritten Viertels. Angesichts von zehn Turnover vor dem Seitenwechsel war Vechtas größtes Problem schnell ausgemacht. Würzburg nahm die Angebote dankbar an und führte vor dem Schlussviertel mit 69:53. Nun spielte der Tabellenführer seine spielerische und körperliche Überlegenheit aus und profitierte von vielen Vechtaer Ballverlusten. Mit 80:56 (35.), 93:63 bis zum 101:67-Endstand unterstrich Würzburg mit dem fünften Sieg im fünften Spiel seine Anwartschaft auf Titel und Aufstieg, während Vechta ein Debakel erfuhr.
Stephen Arigbabu: „Glückwunsch an Doug Spradley und die Würzburger, die das Spiel auch in der Höhe verdient gewonnen haben. Spiegelbild des Spiels war der letzte Würzburger Korb, als Jason Dourisseau ohne Gegenwehr das Ding reinstopfen konnte. Das hat gezeigt, wie wir mit Ausnahme des ersten Viertels hier aufgetreten sind. Wir haben uns auspowern lassen und den Kampf nicht angenommen. Dann geht ein Spiel auch in dieser Höhe verdient verloren.“
