Wesermarsch - Bei der Umsetzung seines Projektes „Integration durch Sport“ erhält der Kreissportbund (KSB) Wesermarsch Hilfe durch die Universität Oldenburg. In einem Gespräch mit dem Leiter des Uni-Instituts Integration durch Sport und Bildung, Dr. Ulf Gebken, vereinbarte KSB-Vorsitzender Wilfried Fugel aus Nordenham die Zusammenarbeit.
Mitarbeiter der Hochschule werden in den kommenden Monaten Kontakt zu vier Grundschulen in der Wesermarsch aufnehmen, die in das Pilotprojekt eingebunden werden sollen. Gebken und seine Mitarbeiter konnten das Projekt bereits an vielen Standorten in Deutschland etablieren, so unter anderem in Oldenburg und Osnabrück.
An den Grundschulen sollen unter Einbindung von hiesigen Sportvereinen Arbeitsgemeinschaften mit den jeweils vor Ort besonders stark vertretenen Sportarten wie Fußball, Handball oder Basketball gegründet werden. Die bereits laufenden Projekte tragen den Titel „Kicking Girls – Mädchen mittendrin“ und haben nicht zuletzt zum Ziel, Mädchen mit Migrationshintergrund zu gewinnen.
Weil die Uni Oldenburg mit „Kicking Girls“ so gute Erfahrungen gemacht hat, nahm an dem Gespräch in der KSB-Geschäftsstelle in Brake auch die Referentin für Frauenfußball im Fußballkreis Wesermarsch, Bianka Rittel, teil. Vom Kreissportbund waren neben Fugel der stellvertretende Vorsitzende Klaus Damm, Elsfleth, und die für das Projekt „Integration durch Sport“ zuständige Mitarbeiterin Hilke Schultze dabei.
Im Wissen um den Zusammenhang von Bewegung und geistiger Entwicklung hat der Kreissportbund Wesermarsch das Projekt „Integration durch Sport“ aufgelegt. Damit könnte ein Erfolg für die Schule als auch für den Sportverein erzielt werden, ist Sportbund-Vorsitzender Wilfried Fugel überzeugt.
