Landkreis - Der TV Neerstedt II führt die Handball-Regionsoberliga der Männer nach einem Heimsieg gegen Delmenhorst weiter an.
TV Neerstedt II - HSG Delmenhorst III 36:26 (16:14). Trotz eines kleinen Kaders ging Neerstedt von Beginn an ein hohes Tempo und war durch schnelle Kombinationen und sichere Abschlüsse kaum zu bremsen. Nach einer 10:6-Führung schlichen sich jedoch in der Deckung erste Konzentrationsschwächen ein, die von den Delmenhorster Rückraumschützen Heitmann und Fokken immer wieder zu einfachen Toren genutzt werden konnten. Bis zur Pause ließen sich die Gäste nicht abschütteln. Nach dem Seitenwechsel verschärfte Neerstedt das Tempo, auch die Deckung mit einem starken Keeper Christian Schäfer als Rückhalt stand nun wesentlich sicherer. So setzten sich die Hausherren schnell auf 21:15 (41.) ab und gerieten nicht mehr in Bedrängnis.
HSG Hude/Falkenburg - HSG Friesoythe 30:23 (11:12). Die Gastgeber atmeten nach ihrem ersten Saisonsieg auf. Die Partie begann aus Sicht der heimischen HSG mit großen Abstimmungsproblemen in der Deckung, die von den Gästen immer wieder zu schnellen und einfachen Toren genutzt wurden. Auch im Angriff fehlte den Hausherren der Schwung, so dass Friesoythe im ersten Abschnitt immer die Nase knapp vorne hatte. In der Kabine versuchte HSG-Trainer Michael Kolpack seine Mannschaft wachzurütteln, was ihm scheinbar auch gelang. Gestützt auf einen ausgezeichneten Keeper Daniel Herden steigerte sich die HSG-Deckung und packte wesentlich energischer zu. Auch das Tempo in der Offensive wurde verschärft. Nach einer 19:16-Führung (43.) schlich sich noch einmal der Schlendrian ein (20:20/46. Minute), ehe Hude/Falkenburg in der Schlussphase wie aus einem Guss spielte.
TS Hoykenkamp II - TSG Hatten-Sandkrug III 25:32 (9:17). Matchwinner in den Reihen der Gäste war Alexander Unnerstall, der 15 Tore erzielte und von der Hoykenkamper Abwehr überhaupt nicht in den Griff zu bekommen war. Zu Beginn der Partie schienen die Gastgeber noch gar nicht auf dem Platz zu sein, denn die TSG legte schnell eine 7:1-Führung vor. Erst langsam schien die Turnerschaft aus ihrem Dornröschenschlaf zu erwachen und kam bis auf 6:10 heran, doch weitere Fehler brachten das Team von Coach Dirk Maske bis zur Pause scheinbar uneinholbar mit acht Toren ins Hintertreffen. Im zweiten Abschnitt starteten die Hausherren wie verwandelt und kamen nach drei Treffern von Olaf Bürmann auf 17:21 (43.) heran, ehe einige Konzentrationsschwächen die Aufholjagd beendeten. Als Stefan Stuhr zehn Minuten vor dem Ende das 27:18 für die TSG erzielte, war die Partie entschieden. Daran konnte auch eine kurze Deckung gegen Unnerstall und Stuhr nichts mehr ändern, näher als beim 24:29 kam die TSG nicht heran.
