VAREL - VAREL/SR - Die beiden Varelerinnen Susanne Cloppenburg und Bianca Pils nahmen an dem höchsten nationalen Turnier, den Deutschen Meisterschaften im Badminton der Senioren O19 teil. Für Bianca begann das Turnier schon am Donnerstag mit dem Mixed. Zusammen mit Henning Zanssen (BV Gifhorn) wurden sie aufgrund ihrer guten Ranglistenposition sogar von Platz neun bis zwölf gesetzt. Somit ging es mit einem Freilos gleich in Runde zwei. Dort mussten sie gegen Schlautmann/Schreck (Regensburg) spielen. Von Anfang an spielten die Varelerin und ihr Vereinskamerad sehr konzentriert und ließen mit 15:4 und 15:6 dem Gegner keine Chance. Im Achtelfinale spielten sie gegen die von 5-8 gesetzten Bölter/Wippich (Berlin/Zittau). Beim letzten Aufeinandertreffen ging die Partie haushoch verloren. Doch kampflos aufgeben wollten Bianca und Henning nicht. Der erste Satz lief bis zum 6:6 ausgeglichen. Durch viele leichte Fehler jedoch zogen die Gegner davon. Der Satz ging somit mit 15:9
verloren. Nun wollten es die Friesländerin und ihr Partner aber nochmal wissen. Das Spiel völlig umgestellt überrannten sie das höher gesetzte Paar und führten schnell mit 10:1. Dann riss ein bißchen der Faden, doch konnten sie trotzdem noch den Satz mit 15:13 überraschend gewinnen. Dann aber spielten die Nerven Bianca und Henning einen Streich. Die Chance eines sensationellen Viertelfinaleinzug vor Augen konnten die beiden nicht mehr an die Leistung des zweiten Satzes anknüpfen und verloren klar mit 15:2. Trotzdem konnte Bianca mit ihrer Leistung sehr zufrieden sein. Im Damendoppel ging Bianca dann mit der zweiten Varelerin Susanne Cloppenburg an den Start. In der ersten Runde hatten beide ein Freilos. Bludau/Neumann aus Wesel warteten dann in Runde zwei. Eine lösbare Aufgabe, wenngleich die Varelerinnen gewarnt waren, da die Gegner immerhin in der Regionalliga West spielen. Im ersten Satz lief einfach nichts zusammen. Ganz klar ging der Satz mit 3:15 verloren. Auch am Anfang des
zweiten Satzes ging es so weiter. Schnell lagen Susanne und Bianca mit 1:8 hinten. Von da an konnte nur noch eine gute kämpferische Einstellung helfen. Die beiden kämpften sich Punkt für Punkt heran. Bis zum Stande von 13:13 konnte sie auf einmal gut mithalten und ihre Gegnerinnen zeigten starke konditionelle Mängel. Trotzdem konnte die beiden die ihnen plötzlich gebotene Chance nicht nutzen. Durch zwei leichte völlig unnötige Fehler ging das Spiel mit 13:15 verloren. Mit der gezeigten Leistung bei diesem wichtigen Turnier konnten die beiden Varelerinnen an diesem Tag nicht zufrieden sein.
