VAREL - Nichts für zartbesaitete war der erste Spieltag der Rugby-Verbandsliga im Vareler Waldstadion. Auf dem schweren Geläuf traten die Mannschaften der SG Jesteburg/Hamburg Exiles, 1860 Bremen, Union Bremen sowie die 15 des Gastgebers SG Varel/Karlshöfen an, um die Spielzeit 2010 zu eröffnen. Hierbei hatten die Vareler mit den teils gut eingespielten Mannschaften der Gäste einige Probleme. Doch das war auch zu erwarten. Denn das junge Team ist erst neu formiert worden. nach dem Rückzug aus der Regionalliga soll nun ein Neuanfang gewagt werden. Aufgrund der schlechten Wetterbedingungen in den letzten Monaten konnten die Friesländer kaum miteinander trainieren. Dennoch zeigten sich die Verantwortlichen nicht unzufrieden: „Wir sind im Aufbau. Da ist es nur normal, dass nicht alle Pässe ankommen“.
Immerhin konnte mit dem TSV Karlshöfen ein Partner gewonnen werden, um diesen Neuanfang zu realisieren. Auch wenn die SG noch einen weiten Weg vor sich hat, ist der erste Schritt gemacht und die lange Rugbytradition in Varel wird weiter fortgesetzt.
Jedoch bringt die Spielgemeinschaft auch einige Probleme mit sich. So sind die 90 Kilometer Distanz zwischen den beiden Mannschaftsteilen ein echtes Hindernis in der Trainingsplanung. Am Sonnabend unterlagen die Vareler gegen die Hamburg Exiles und Union Bremen jeweils mit 0:7. Gegen 1860 Bremen konnte immerhin ein deutlicher 10:0-Erfolg verbucht werden.
