Varel/Sande - Die deutschen Meisterschaften der Tischtennis-Senioren mit fast 500 Sportlern im bayerischen Dillingen an der Donau waren für die beiden friesischen Vertreter ein nachhaltig positives Erlebnis. Sowohl Susanne Meyer (TuS Sande) als auch Kurt Ehlen (TuS Dangastermoor) hatten sich bei der Landesmeisterschaft für die nationalen Titelkämpfe qualifiziert.

Meyer ist seit dem „Seniorenalter“ Ü 40 bei allen zehn deutschen Meisterschaften als Stammgast vertreten gewesen. In der nächsten Saison ist die Oberliga-Spielerin dann erstmals in der Ü 50 dabei und will dort ihren Erfolgsweg fortsetzen. „Bei diesen Meisterschaften trifft sich die große Tischtennis-Familie“, berichtet Meyer und traf auch diesmal viele alte Bekannte. Darunter ihre ehemalige Mannschaftskollegin Jutta König (TV Voerde), mit der sie ab 1999 drei Jahre im Landesverband Nordrhein-Westfalen aktiv war.

Bei der DM in Dillingen war die Sanderin als Gruppenzweite in die Hauptrunde eingezogen – dank eines 3:1-Erfolges sowie eines Sieges in fünf Sätzen und nur einer Vorrunden-Niederlage in fünf Sätzen. In der Hauptrunde war dann gegen Abwehrspielerin Nura Jensen (Niendorfer TSV) Endstation. Im Doppel schied Meyer mit Nura Jensen im Achtelfinale aus. Im Mixed gab es für die Sanderin eine Fünf-Satz-Niederlage an der Seite von Stephan Keitel (SG Lenglem).

Für Ehlen (Ü 70) war es die zweite DM-Teilnahme. In der Ü 60 war er in Bielefeld dabei gewesen. Für den Angriffsspieler sollte es diesmal nicht rund laufen – auch weil sich die Strapazen vom Vortag mit der langen Anreise, inklusive drei Stunden im Stau, noch bemerkbar gemacht hatten. Zudem bilanzierte der Vareler nach seinen drei Niederlagen in der Vorrunde: „Der bei der DM verwendete Plastikball war für mich gewöhnungsbedürftig. Damit wird auf Kreisebene noch nicht gespielt.“

Im Doppel schied Ehlen mit Werner Schubert (TSV Heiligenrode) aus. Im Mixed gab es mit Marianne Köver (TSV Altenbruch) eine knappe Fünf-Satz-Niederlage.