VAREL - Ungläubiges Kopfschütteln der vielen anwesenden Fans und den Verantwortlichen der RSG aus Varel und Karlshöfen während und nach der Partie im Stadion an der Mühlenstraße in Rastede. Eine indiskutable Leistung über die gesamte Spielzeit bescherte der RSG Varel/ Karlshöfen im Rugby Verbandsligaduell gegen den Lokalrivalen aus Rastede eine herbe Niederlage mit 5:46 Punkten.

„Die Niederlage, auch in dieser Höhe, ist absolut verdient Mit einer solch katastrophalen Leistung kann man einfach nicht auftreten“ zeigte sich ein sichtlich verärgerter Uwe Stein, Leiter der Section Rugby im SC Varel nach dem Spiel, „die Mannschaft hat sich präsentiert, als hätte sie zum ersten Mal auf einem Rugbyplatz gestanden“.

Bereits den Antritt der RSG zu Spielbeginn konnte der FC Rastede abfangen und den ersten Angriff erfolgreich mit einem Versuch zur 5:0 Führung abschließen. Erik Ludwig konnte eine Unachtsamkeit in der Rasteder Abwehr kurze Zeit später zum 5: 5 Ausgleich nutzen. Wer glaubte, die Spielgemeinschaft würde jetzt zu ihrem Spiel finden sah sich getäuscht. Anstatt zu agieren, wurde auf Seiten der Friesländer nur reagiert, aber meist erfolglos. Stellungsfehler, Fehlpässe, unkonzentrierte Kicks und ein katastrophales Tacklingverhalten, bestimmten das Spiel der Gäste.

Die Rasteder setzten die RSG immer wieder mit schnellen Angriffen der Hintermannschaft unter Druck und so fielen zwangsläufig die Versuche für die Löwen und diese stellten damit die Halbzeitführung von 22: 5 sicher.

Nach dem Wiederanpfiff das gleiche Bild. Rastede griff immer wieder mit der schnellen Dreiviertelreihe an, die RSG versuchte dagegen zu halten. Zwei Zeitstrafen wegen hohen Tacklings und zwei Strafversuche gegen die RSG waren die Folge. Die Rasteder nutzten ihre Chancen aus einem völlig zerfahrenen Spiel der Gäste und legten weitere Versuche zum Endstand von 46: 5. „Glückwunsch an die Löwen, sie haben das Spiel absolut verdient gewonnen. Der FC Rastede war uns in allen Belangen überlegen. wir hatten heute nichts entgegen zu setzen“ zeigte sich Uwe Stein nach der Begegnung sportlich.