VAREL - Als hervorragendes Signal, die Jugend für die Kleintierzucht zu motivieren, hat der stellvertretende Landrat Olaf Lies die vierte Frieslandschau bezeichnet, die nach fast 40 Jahren Pause wieder einmal an ihren Gründungsort zurückgekehrt war. Lies lobte die Anstrengungen der Züchter und bezeichnete die Kleintierzucht als ein Hobby, das den Gemeinsinn fördere und darüber hinaus Kindern und Jugendlichen den Zugang zur Natur erleichtere.
Lob für die Züchter des Rassegeflügelzuchtvereins Varel gab es auch von Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner, der dem Verein wegen der Jugendarbeit Zukunftsfähigkeit bescheinigte. Immerhin besteht der Vareler Verein schon seit 1876, „eine enorme Tradition“, sagte Olaf Lies.
Am Wochenende wurden 430 Tiere gezeigt, die auch bewertet worden waren. Die Ausstellungsleitung hatten Heinz Popken und Uwe Barre. Sie freuten sich über „die Vielfalt an Rassen und Farben der Geflügelzucht“, die in der Schau zusammengefasst war.
Die Besucher konnten den Charakter der Veranstaltung schon von weitem hören: Aufgeregt gackerten und schnatterten die Tiere, die in Käfigreihen ausgestellt wurden. Das Spektrum reichte von Höckergänsen, Enten, Hühnern, Rebhühnern, Zwerghühnern und Tauben. Der Ausstellungskatalog verriet auch, wer welche Tiere abzugeben hat – interessant für alle, die sich für das Hobby interessieren.
Preise vergeben
Günter-Brannolte-Gedächtnispokal:
