Varel - Erneut haben die Volleyballerinnen des Vareler TB neben der Spiel- auch ihre Nervenstärke unter Beweis gestellt. Durch den schwer erkämpften 3:2-Sieg im Spitzenspiel gegen Verfolger SG Jeddeloh/Bad Zwischenahn baute das Team von Trainer Andreas Sinke seine Tabellenführung in der Bezirksliga auf nun fünf Punkte Vorsprung vor der Konkurrenz aus.
„Ich bin froh, dass wir kämpferisch wieder eine so starke Leistung präsentiert haben und uns am eigenen Schopf aus den Tiefs herausgezogen haben“, bilanzierte Sinke zufrieden: „Ein großer Dank gebührt dabei auch den Stimmung machenden Spielerinnen auf der Bank, die allen Mut zuredeten und auch mitfühlten, wenn es mal nicht so gut lief. Nur so, als geschlossene Einheit auf und neben dem Feld, lassen sich diese Spiele gewinnen.“
Das Duell auf Augenhöhe gegen den Tabellendritten nahm schon im ersten Satz Konturen an. So hatten die noch unbesiegten Varelerinnen dem guten Aufschlagdruck des Gegners im Dreiklang „Annahme-Zuspiel-Angriff“ noch wenig Wirkungsvolles entgegenzusetzen und verloren diesen Durchgang mit deutlich mit 18:25.
Auch im zweiten Satz geriet das VTB-Team zweimal deutlicher ins Hintertreffen – mit 1:5 und 11:16. „Mit dem Rücken zur Wand, besannen sich die Mädels nun aber“, freute sich Sinke: „Über Tanja Sundermann und Tine de Vries am Aufschlag wurde die Wende eingeläutet. So konnte Zuspielerin Lyndzey Mowatt Diagonalangreiferin Nicole Sieckmann ein ums andere Mal eindrucksvoll in Szene setzen, und Maren Lehmann packte im Block zu.“ Beim 15:16 war der Anschluss hergestellt, ehe der VTB auf 23:17 davonzog und den Satz mit 25:18 gewann.
Im dritten Durchgang erwischten die Varelerinnen zwar den besseren Start (14:9), agierten danach aber zu hektisch und unterlagen mit 19:25. Es drohte die erste Saisonniederlage, doch agierte das Sinke-Team im vierten Satz deutlich konzentrierter und setzte sich mit 25:21 durch. Somit musste, wie schon in der Vorwoche in Varel der fünfte Durchgang die Entscheidung bringen.
„Dabei haben wir erneut bewiesen, dass wir Tiebreak können“, freute sich Sinke: „Durch druckvolle Aufschläge von Lyndzey Mowatt und Nicole Sieckmann hatten wir in der Block-Feld-Abwehr einfaches Spiel und kamen immer wieder mit Gegenangriffen zu Punkten.“ So erlahmte nach der 12:5-Führung die Gegenwehr der Ammerländerinnen, und der 15:8-Satzgewinn sowie der 3:2-Spielgewinn wurde letztlich sicher eingetütet.
