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Volleyball VTB schmettert sich auf dritten Platz

Friedhelm Müller-Düring

Varel - Einen versöhnlichen Jahresabschluss haben die Volleyball-Mannschaften des Vareler TB hingelegt.

Männer: Landesliga

Irgendwie war schon nach dem letzten Training jedem VTB-Volleyballer klar, dass es bei den beiden Heimspielen diesmal einfach klappen musste. In nahezu voller Besetzung ging es im ersten Spiel gegen die VG Delmenhorst-Stenum II. Die Vareler hatten eine komplette erste Sechs auf dem Platz und fünf Mann auf der Bank. „Gemeinsam mit Stephan Reiners und Jens Hollnagel, mit denen ich mir derzeit etwas das Training aufteile, mussten wir sogar überlegen, wer angreift – ein nicht bekanntes Luxusproblem bei uns“, sagte VTB-Spielertrainer Christian Jünger.

Dementsprechend ging Varel mit breiter Brust ins Spiel. Nach einer Aufschlagserie mit neun Punkten von Lars Janssen war der erste Satz zügig mit 25:16 abgefrühstückt. Der zweite war mit 25:23 deutlich knapper, der VTB hatte aber immer vorn gelegen. Satz drei ging dann mit 25:17 wieder deutlich an die Gastgeber. „Endlich mal ein 3:0-Sieg“, freute sich Jünger.

VTB-Coach Thomas Freese verzichtete fast komplett auf Spielerwechsel, der Sieg gegen den Tabellennachbarn war einfach zu wichtig, um irgendetwas zu riskieren. Sahnestück, und das blieb es auch im zweiten Spiel, war diesmal der Block. Viele direkte Blockpunkte sorgten auch beim Oldenburger TB III für Verunsicherung im Angriff.

Dazu kamen feine Vareler Angriffskombinationen oder Schnellangriffe, die den Gegner ratlos machten. Das zweite Spiel war dann die Kür und die Chance für die Wechselspieler, die gut genutzt wurde. Nach 25:19 und 25:13 schien schon alles klar, aber mit den starken Aufschlägen der Oldenburger im dritten Satz kam Varel nicht zurecht.

Erst beim 16:22 und einer deutlichen Ansprache von Freese wurde der Turbo gezündet und der Satz mit 25:23 noch gedreht. „Das gab es schon lange nicht mehr. Die jungen Oldenburger konnten einem wirklich leid tun. Von schwierigen Schiedsrichterentscheidungen über Notbälle bis zu verunglückten Aufschlägen – alles Punkte für uns“, sagte Jünger.

Frauen: Bezirksliga

„Spielerisch mit Luft nach oben, aber Hauptsache erfolgreich“, so lautete das Fazit von Varels Trainer Andreas Sinke nach dem 3:0-Auswärtssieg in Elsfleth. In der dortigen Halle mit niedriger Deckenhöhe war der Anfang des ersten Satzes noch ausgeglichen. Dann verschaffte eine erste Aufschlagserie von Lyndzey Mowatt dem VTB eine Drei-Punkte-Führung. Diese wurde aber zunächst nur verwaltet, so dass sich Elsfleth bis auf 14:15 wieder heranarbeiten konnte. Die taktische Auszeit von Sinke zeigte die erhoffte Reaktion. Der Lohn war der Gewinn des Satzes mit 25:21.

Im zweiten Durchgang begann der VTB wieder konzentriert und konnte sich mit der zweiten Aufschlagserie von Mowatt auf 13:4 absetzen. Zwar schalteten die Gäste danach drei Gänge runter, sodass der ETB bis auf 18:21 verkürzen konnte. Doch beendete Mowatt dann mit ihrer dritten Aufschlagserie den Satz mit 25:18 zugunsten des VTB.

Der dritte Durchgang war geprägt von der in dieser Saison schon berüchtigten Vareler Berg- und Talfahrt. Nach einer Aufschlagserie von Nicole Sieckmann führten die VTB-Frauen mit 8:4. Elsfleth steckte aber nicht auf und war beim Stand von 11:10 wieder auf Tuchfühlung heran. Nach einer Aufschlagserie von Manuela Straupe führte Varel komfortabel mit 16:10.

Wer nun dachte, dass dieser Vorsprung beruhigend genug sei, sah sich wiederum getäuscht. Die Elsfletherinnen konnten nicht nur egalisieren, sondern hatten beim Stand von 24:23 plötzlich sogar Satzball. Aber der VTB hatte ja noch Mowatt dabei. Mit der dritten Aufschlagserie des Satzes und ihrer vierten in diesem Spiel beendete sie den Satz mit 26:24 für Varel.

„Der Plan mit dem Aufschlagdruck ging auf, und auch unsere Deckenfehler hielten sich in Grenzen“, freute sich Sinke: „An der Angriffshärte arbeiten wir noch. Auch wenn wir uns in der Tabelle nicht verbessert haben, sind wir ein Stückchen auf Tuchfühlung zum Tabellenmittelfeld gekommen.“

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