Varel - Die Bezirksliga-Volleyballerinnen des Vareler TB haben beim FTC Hollen mit 1:3 verloren. „Maßgabe war, aufgrund der kleinen und flachen Spielhalle, mit viel Druck im Aufschlag den Gegner zu Fehlern zwingen und ihn am geordneten Spielaufbau hindern. Leider hat das nur im Ansatz geklappt“, bedauerte VTB-Trainer Andreas Sinke: „Hollen hat unser Konzept viel besser umgesetzt.“
Konzentrierter Beginn
Dabei hatte Varel konzentriert begonnen und sich nach einer Aufschlagserie von Lyndzey Mowatt auf 13:6 abgesetzt. Wie so oft in dieser Spielzeit, gab es aber auch postwendend die Antwort. Hollen verkürzte mit ebenso druckvollen Aufschlägen auf 11:13. „Da wurde schon deutlich, was den Ausschlag geben würde“, erklärte Sinke: „Wir bekamen die eigene Annahme nicht in den Griff und produzierten zu viele einfache Fehler. Das zog sich durch das Spiel wie ein roter Faden.“ So vergaben die Gäste beim 24:21 sogar drei Satzbälle und verloren mit 24:26.
Das zeigte Spuren, Verunsicherung machte sich breit, und Satz zwei ging sang- und klanglos 12:25 verloren. Immerhin zeigten die Varelerinnen danach eine gelungene Trotzreaktion. Schnell lagen sie nach Aufschlagserien von Nicole Sieckmann und Manuela Straupe mit 10:4 in Front. Auch die Elemente Aufschlag/Annahme, Block/Abwehr, Zuspiel und Angriff funktionierten beim 25:18-Satzgewinn.
Schneller Dämpfer
Das Stimmungs-Hoch erhielt im vierten Satz jedoch direkt einen Dämpfer, denn Varel brachte die Annahme nicht zur Zuspielerin und lag flugs 0:6 hinten. Zwar verkürzten die Gäste noch einmal auf 9:11, hatten danach aber wieder große Probleme im Spielaufbau und unterlagen 16:25.
„Erneut konnten wir in entscheidenden Phasen den Sack nicht zu machen“, ärgerte sich Sinke: „Es fehlt uns an Kaltschnäuzigkeit und dem unbedingten Siegeswillen. Wir versuchen oftmals Spielstände zu verwalten und wollen fehlerfrei spielen, womit aber die notwendige Aggressivität fehlt.“
