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NWZonline.de Sport

Oldenburg gewinnt intensives Nordwest-Derby in Vechta

06.10.2019

Vechta Es war laut, intensiv und spannend bis zum Schluss: Alles was ein echtes Derby eben ausmacht. Die EWE Baskets Oldenburg und Rasta Vechta schenkten sich am Samstagabend 40 Minuten lang nichts. In einem wahren Herzschlagfinale setzte sich am Ende schließlich die Mannschaft von Baskets-Trainer Mladen Drijencic mit 73:68 (37:40) durch. Für die Oldenburger war es der zweite Sieg in der Basketball-Bundesliga, Vechta kassierte derweil bereits die dritte Pleite in der noch jungen Saison.

Eine gute Nachricht gab es vor Spielbeginn gleich auf beiden Seiten. Bei den Baskets konnte Philipp Schwethelm von Anfang an auflaufen. Der 30-Jährige hatte sich am Dienstag im Eurocup-Spiel gegen Arka Gdynia am Knöchel verletzt. Sein Einsatz war bis kurz vor Beginn der Begegnung fraglich. Bei den Vechtaer Fans sorgte hingegen die vorzeitige Vertragsverlängerung von Cheftrainer Pedro Calles bis 2022 für Jubelstürme auf den orange gefärbten Rängen.

Gleich vom Start weg zeigte Vechta vor 3140 Zuschauern im ausverkauften Rasta-Dome, dass sie die beiden deutlichen Niederlagen zu Saisonbeginn gegen Ulm (62:84) und Berlin (78:101) vergessen machen wollten. Das Team von Calles spielte wie gewohnt physisch und aggressiv in der Defensive und schnell in der Offensive. Doch die Oldenburger ließen sich davon zunächst nicht beeindrucken. Zwar führte Rasta zunächst mit 9:7 (4. Minute) und baute diese sogar auf vier Punkte aus (14:10/5.), doch die Baskets verkürzten durch einen Dreier von Braydon Hobbs auf 13:14 (6.) und übernahmen kurze Zeit später die Führung (16:14/8.). Diese bauten die Oldenburger bis zur Viertelpause auf 20:16 aus.

Zu Beginn des zweiten Abschnittes schlichen sich bei den Gästen allerdings immer wieder kleine Unkonzentriertheiten ein und so übernahmen die Hausherren erneut die Führung (24:20/12.). Die Vechtaer Spieler waren nah an ihren Gegenspielern dran, standen ihnen auf den Füßen und ließen ihnen kaum Platz zur Entfaltung. Erst gegen Ende des zweiten Viertels fanden die Oldenburger wieder in ihren Rhythmus und gingen in Führung (31:29/16.). Doch die Partie blieb weiter eng. Mit einem knappen 40:37 für die Gastgeber gingen beide Teams in die Kabine.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Rasta am Drücker (45:39/23.), doch nach einer kleinen Schwächephase kämpfte sich Oldenburg zurück ins Spiel (48:49/26.). Eine Minute vor dem Viertelende brachte Robin Amaize mit seinem Dreier zum 53:51 die Oldenburger nach längerer Zeit wieder in Front. Im Gegenzug glich Philipp Herkenhoff aus (53:53/30.) Damit ging es auch in den Schlussabschnitt.

In diesem spielten die Oldenburger ihre Erfahrung und Abgeklärtheit aus. Angeführt von Hobbs und Rickey Paulding, der in der ewigen Scorerliste der BBL nun auf Platz zwei liegt, erspielten sich die Baskets eine Sieben-Punkte-Führung (69:62) - der erste deutliche Vorsprung in der gesamten Partie. Zwar gab Vechta bis zur Schlusssirene nicht auf, doch den Sieg der Oldenburger konnte das Team von Calles nicht mehr verhindern.

Bester Werfer bei den Oldenburgern war Paulding mit 20 Punkten. Bei Vechta war Steve Vasturia (19 Punkte) der beste Schütze.

Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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