VECHTA - Am Wochenende blickt die Reitsportszene nach Vechta. Auf dem Programm steht die siebte Auflage des Hallenchampionats. Rund 400 Aktive haben sich mit 600 Pferden für die hippologische Großveranstaltung angemeldet.
„Die Resonanz war enorm, und ich bin mir sicher, dass das Publikum erstklassigen Sport präsentiert bekommt“, sagt Veranstalter Ludger Fischer. Großen Wert legt das Organisationsteam traditionell auf den familiären Charakter des Turniers: „Von Reitern für Reiter“ lautet das Motto der Veranstaltung. Fast 50 Helfer sollen bis Sonntag für nahezu ideale Bedingungen sorgen.
Prominentester Teilnehmer ist in diesem Jahr der ehemalige Weltmeister Franke Sloothaak aus Borgholzhausen. Aber auch der Thedinghausener Markus Beerbaum, die Geschwister Mylene und Mynou Diederichsmeier und Markus Renzel (Oer-Erkenschwick) rechnen sich im – mit 10 000 Euro dotierten – Großen Preis am Sonnabend beste Chancen aus. Insgesamt sorgen im Parcours rund zehn Wettbewerbe der schweren Klasse für Spannung. Für den Hindernisbau ist wie jedes Jahr Wilhelm Meimbresse zuständig. Er verspricht faire und anspruchsvolle Hindernisbahnen.
Trotz der starken auswärtigen Konkurrenz zeigen sich die Oldenburger Parcours-Profis unbeeindruckt. „Der Sieg im Großen Preis bleibt im Lande“, sind sich die hiesigen Springstars einig. Chancen rechnen sich Mario Stevens, Gilbert Böckmann (beide Lastrup), Rolf Moormann (Ahlhorn), Jan Sprehe (Benstrup) und Joachim Heyer (Cappeln) aus. Heyer wird versuchen, mit einer guten Platzierung in Vechta den Gesamtsieg in der Champion Trophy der Öffentlichen Versicherungen zu erringen.
Im Dressursektor bilden drei Wettbewerbe der schweren Klasse die Höhepunkte. Die besten Dressurreiter treten am Sonnabend in der Siegerprüfung auf Inter I Niveau an. Insbesondere Lina-Sofie Böckmann vom RFV Langförden und Kira Wulferding vom RFV Holzhausen möchten ihren Heimvorteil nutzen. Insgesamt haben für die schweren Dressuren rund 20 Teilnehmer ihre Meldungen abgegeben.
