Vechta/Bonn - Mit 83:96 (22:26, 26:25, 13:16, 29:22) unterlag gestern Abend Basketball-Bundesliga-Neuling Rasta Vechta bei den Telekom Baskets Bonn. Aber vor 4830 Zuschauern hat sich der Neuling sehr gut verkauft, denn bis knapp fünf Minuten vor Schluss lag Vechta lediglich 74:78 zurück.

Doch dann traf Bonn auch von der Drei-Punkte-Linie besser, nachdem der Gastgeber in den ersten drei Vierteln nur fünf von 18 Versuchen im Rasta-Korb unterbringen konnten. Dieser Vorteil hielt Vechta, das in Dirk Mädrich, der gleich seine ersten beiden Dreierversuche nutzte, und Marcus Neal seine besten Punktesammler hatte, zunächst stets auf Augenhöhe.

Vechta blieb von der unglücklichen Heimniederlage gegen Ludwigsburg unbeeindruckt, lediglich ein Manko trat erneut auf. Von der Freiwurflinie aus erreichten die Gäste nur eine Quote von 50 Prozent (neun von 18). Das nervte schon, zumal Bonn mit 28 Erfolgen bei 39 Versuchen auf 72 Prozent kam.

Aber kämpferisch hielt Vechta sehr gut dagegen, so nahm Bonn schon nach sechs Minuten die erste Auszeit, als Vechta mit 15:14 vorne lag. Die Gäste blieben dran und gestatteten beim 26:22 Bonn nach dem ersten Viertel nur einen kleinen Vorsprung. Im zweiten Viertel, Mädrich hatte seinen dritten Dreier verwandelt, führte Vechta 32:28, doch Issac Butts ließ danach zwei Freiwürfe aus.

So blieb das Duell spannend bis in die Mitte des Schlussviertels hinein, als Marcus Neal auf 72:74 verkürzte. Doch danach wurde Bonn sicherer im Abschluss aus der Distanz, vor allem Benas Veikalas schraubte die Quote bei den Dreiern auf 35 Prozent, so zog Bonn dort mit Vechta gleich und Punkt um Punkt davon. Zwei Auszeiten – fünf und drei Minuten vor dem Ende – konnten die Bonner nicht mehr stoppen, zumal sie die sich nun häufenden Freiwürfe eiskalt nutzten.