Vechta - Rasta Vechta nimmt mit Hilfe seines Hauptsponsors viel Geld in die Hand, um trotz des sportlichen Abstiegs aus der Basketball-Bundesliga (BBL) in der Klasse zu bleiben. Wie der Verein am Dienstag mitteilte, bewirbt er sich um die von der BBL ausgeschriebene Wildcard. Dabei handelt es sich in der 18 Teams starken Liga um den freien Startplatz, da es bei zwei Absteigern (Vechta und Gießen 46ers) derzeit nur einen Aufsteiger (Academics Heidelberg) gibt. Der zweite sportliche Aufsteiger, Bayer Leverkusen, hatte aus wirtschaftlichen Gründen keine Erstliga-Lizenz beantragt. Noch ist offen, wer sich noch um die Wildcard bewirbt, Einsendeschluss ist der 20. Mai.
Eine Wildcard kostet 700 000 Euro. Die Summe wird in Pandemie-Zeiten geteilt, so dass bei Zuschlag 350 000 Euro fällig wären. Gelingt dem Wildcard-Inhaber am Ende der Saison 2021/22 der Klassenerhalt, fallen weitere 350 000 Euro an. In Vechta bringt nach Rasta-Angaben der Hauptsponsor Miavit die Summe auf. Das Futtermittel-Unternehmen gehört Rasta-Geschäftsführer Stefan Niemeyer. Von der BBL wird die Höhe der Gesamtsumme unter anderem damit begründet, dass ein Erstligist eine große Medienpräsenz erfährt und sich entsprechend vermarkten kann.
