Vechta/Quakenbrück - Für die Young Rasta Dragons ist das Achtelfinale der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL, U-16) zur Endstation geworden. Das Team des Trainers Hanno Stein verlor auch Spiel zwei der Best-of-three-Serie gegen Titelverteidiger Alba Berlin deutlich. Am Sonntag gab es im Rasta Dome mit 39:124 (25:57) eine Klatsche.
Das ungleiche Duell – die jungen Rasta-Drachen hatten Spiel eins in Berlin mit 53:115 verloren – setzte sich an der Pariser Straße nahtlos fort. In Phasen des ersten Viertels konnten die Gastgeber vor fast 100 Zuschauern dem großen Favoriten zwar Paroli bieten, doch die offensive Durchschlagskraft und der immense Druck in der Defense machten der Spielgemeinschaft Rasta Vechtas und des TSV Quakenbrück mächtig zu schaffen.
Nach 17 Punkten in den ersten zehn Minuten gelang es den Schützlingen von Hanno Stein ab dem zweiten Viertel kaum mehr, sich in der Hälfte der Berliner durchzusetzen. Torge Buthmann war am Ende mit neun Punkten Top-Scorer seines Teams, gefolgt von Marvin Möller und Max Christiansen mit jeweils acht Zählern. Auf Seite Albas hatten gleich sieben Spieler zweistellig gepunktet.
Derweil konnte die U-11 Rasta Vechtas bei den Bestenspielen des Niedersächsischen Basketballverbandes in Wolfenbüttel bis ins Finale vordringen. Das Team des Coaches Thomas König gewann am Samstag beide Vorrundenspiele und am Sonntag die Viertelfinal- und Halbfinal-Partie – letztere per umjubeltem Buzzer-Beater mit der Schlusssirene. Im Finale mussten sich die Rastaner dann aber dem U-10-Meister des Vorjahres, dem Oldenburger TB, geschlagen geben.
Im Team von Coach König standen zwölf Akteure, die allesamt in diesem oder aber im letzten Jahr am Vechtaer „RastAOK!-Turnier“ teilgenommen hatten. Dies kann man als eindeutiges Zeichen dafür werten, dass die Initiative Rastas und der AOK Niedersachsen Früchte trägt.
