VECHTA - Erst kam der Schneeschieber – dann der Überflieger. Nachdem die zahlreichen Helfer am Sonntagmorgen den 2,2-Kilometer-Rundkurs am Vechtaer Reiterwaldstadion vom Schnee befreit hatten, konnte Radsportler Sebastian Hannöver einmal mehr sein Können demonstrieren. Der 29-Jährige vom Veranstalter RSG Lohne-Vechta gewann das Querfeldeinrennen auf seinem Heimatkurs vor dem ehemaligen Deutschen Meister Johannes Sickmüller und Vuelta-Teilnehmer Paul Voß (die NWZ berichtete).
23 Sekunden Vorsprung
Hannöver hatte sein Rad sicher durch den Rundkurs gesteuert und war nach zehn Runden mit 23 Sekunden Vorsprung auf Sickmüller (Stevens Racing Team) ins Ziel gekommen. Erst 39 Sekunden nach Hannöver hatte dann auch Vorjahressieger Paul Voß (Team Milram), der bei der letzten Spanien-Rundfahrt glänzen konnte, das Ziel erreicht.
Jörn Führing wird 14.
Auch Sebastians Bruder Thomas Hannöver (Team Garrel) trotzte den schwierigen Bedingungen – trotz aller Bemühungen der Organisatoren mussten die Fahrer mit Eis und Schnee kämpfen – und sicherte sich Platz neun. Seine Teamkollegen Jörn Führing (14.) und Christoph Hinkel (15.) verpassten allerdings einen Platz unter den Top Ten.
Irmer kann überzeugen
Dafür konnte sich Detlef Irmer (ebenfalls Team Garrel) im Rennen der Altersklasse „Senioren 3/4“ Platz vier erkämpfen. Reinhard Werner (RSG Lohne-Vechta) musste sich sogar nur Jörg Francke (Harburger RG) geschlagen geben. Kees Hollenberg (ebenfalls RSG Lohne-Vechta) wurde Sechster.
Noch besser schnitten die Nachwuchs-Fahrer des Veranstalters ab. Johannes Siemermann gewann das Rennen der U17-Fahrer mit mehr als einer Minute Vorsprung auf seinen Teamkollegen Patrick Olberding.
Lichtenstein stürzt
Das Rennen der Frauen beendete Lokalmatadorin Ulrike Lichtenstein trotz eines Sturzes noch als Vierte. Sie kam nur 16 Sekunden hinter der drittplatzierten Nicole Walker-Olberding (RSG Lohne-Vechta) ins Ziel. Inga Bittner (7.) und Vivianne Vaße (8.) sowie Peter Kessen (5. der Senioren) rundeten das gute Gesamt-Ergebnis der Gastgeber ab.
