VECHTA - Ein Trio teilt sich den Sieg beim Mächtigkeitsspringen. Der Oldenburger Reiterverband gewinnt das Teamspringen.
Von Michael Heinen
VECHTA - In einem packenden Finish hat der Hesse Karsten Schäfer am Sonnabend den mit 10 000 Euro dotierten Großen Preis von Vechta gewonnen. Parcourschef Wilhelm Meimbresse hatte den 30 Akteuren keine einfache Aufgabe gestellt, dennoch qualifizierten sich neun Teilnehmer für das Stechen.Dort setzte Schäfer mit seinem Pferd Lancelot Lady alles auf eine Karte. Null in 31,68 Sekunden bedeuteten den Sieg. Die Lokalmatadore Joachim Heyer (Cappeln) und Gilbert Böckmann (Lastrup) mussten sich mit den Plätzen zwei und drei zufrieden geben.
Höhepunkt war am späten Abend das Mächtigkeitsspringen, bei dem von Runde zu Runde die Mauer erhöht wird. Drei Springreiter überwanden das 210 Zentimeter hohe Bollwerk. Bei 220 Zentimetern machten sowohl Siegmar Stroehmer (Neustadt) als auch Karl-Heinz Markus (Falkenberg) und Martin Haunhorst (Hagen) einen Fehler, verzichteten auf einen Start im vierten Stechen und teilten sich den Sieg.
Beim Kampf um das Goldene Hufeisen setzte sich mit Tjark Nagel aus Friedrichskoog ein Nordlicht durch. Der 53-jährige Springreiter bekam die Trophäe von Bürgermeister Uwe Bartels überreicht und sparte nicht mit Lob für das Hallenchampionat. „Vechta kann von der Stimmung mit jeder anderen pferdesportlichen Großveranstaltung mithalten. Ich komme im nächsten Jahr wieder und verteidige das Goldene Hufeisen“, so Nagel. Im Dressursektor war Tom Berg vom RFV Holdorf bester Teilnehmer in Vechta. Die beiden Sieger ließen sich bei der Ehrenrunde feiern.
Die Equipe des Oldenburger Reiterverbandes verteidigte im Teamspringen der Bezirksverbände erfolgreich den Titel. Equipechef Dirk Wardenburg, Manuela Schweizer, Joachim Heyer, Mario Stevens und Rolf Moormann verwiesen fehlerfrei in 150,58 Sekunden die Verbände Hannover Nord und Braunschweig Süd auf die Plätze.
