Vechta - Langbahn-Weltmeister Mathieu Trésarrieu aus Frankreich hat das Jubiläumsrennen des AC Vechta vor Martin Smolinski aus Olching gewonnen. Die bessere Platzierung im Finale entschied, denn beide hatten am Ende 24 Punkte.
Zum 50. Geburtstag hatte der Automobilclub Vechta bei den Solisten wie auch bei den Gespannen ein starkes Fahrerfeld aufgeboten, und etwa 6000 Zuschauer sahen im Reiterwaldstadion unter Flutlicht attraktive Rennen.
Smolinski, der in der aktuellen Langbahn-WM vor dem letzten Grand Prix Platz zwei einnimmt, gewann seine drei Vorläufe ebenso wie das erste Semifinale. Der Olchinger glänzte dabei durch enormen Kampfgeist und kluge Linienwahl. Der beste Lauf war für die meisten Fans wohl die Nummer 16, als sich Smolinski und Trésarrieu rundenlang bekämpften, ehe der Bayer dann die Nase vorn hatte.
Im Finale war das knapp drei Runden lang auch so, ehe der Franzose den Deutschen überholte. Als es dann in die letzte Runde ging, wurde der Lauf aber vorzeitig beendet, da der Brite Richard Hall gestürzt war. Der Schiedsrichter wertete den Lauf bis hierher. Damit siegte Trésarrieu vor Smolinski, dem Tschechen Hynek Stichauer, Max Dilger aus Lahr und dem Briten Andrew Appleton.
Die Gespanne zeigten atemberaubende Läufe. Hier setzten sich die Europameister aus den Niederlanden, William Matthijssen und Beifahrerin Sandra Mollema, vor den Deutschen Meistern Markus Venus/Markus Heiß vom RSC Pfarrkirchen durch.
