Vechta - An diesem Freitag um 20.30 Uhr tritt Rasta Vechta zum zweiten Heimspiel in der Basketball-Bundesliga an. Gegner im Rasta-Dome ist Playoff-Kandidat medi bayreuth. Tickets für die Partie gibt es online auf www.rasta-vechta.de

Die 59:72-Schlappe gegen die Basketball-Löwen Braunschweig zum Auftakt ist aufgearbeitet – abgehakt. Vechta will gegen die Oberfranken Wiedergutmachung betreiben. „Wir müssen besser verteidigen als im letzten Spiel, dürfen nicht so viele einfache Punkte zulassen“, sagt Trainer Andreas Wagner. Derrick Allen, Kapitän der Vechtaer, setzt auf die Basics. Der 36-Jährige erwartet einen starken Gegner, dem es grundsätzliche Dinge entgegenzuhalten gilt: „Wir müssen Kampf, Leidenschaft und Teamgeist aufs Parkett bringen. Wenn diese Dinge erst einmal da sind, kommt der Rest auch.“

Mit Bayreuth kommen die selbst ernannten „Heroes Of Tomorrow“ nach Vechta. Der Slogan erschließt sich aus dem Konzept des österreichischen Trainers und Sportdirektors Raoul Korner. Ein Durchschnittsalter von gerade einmal 23,1 Jahren weisen die Oberfranken auf. Von Unerfahrenheit ist indes jedoch wenig zu sehen. Combo-Guard Trey Lewis (23) hatte zuletzt ein ganz starkes Jahr in der US College-Liga und überzeugte am ersten Spieltag mit 30 Punkten (fünf Dreier) bei der 87:95-Niederlage nach Verlängerung gegen Vizemeister Ulm.

BBL-Rückkehrer Nate Linhart (29) steht für starke Leistung auf der Position des Small-Forwards. Und Neu-Guard Kyan Anderson (24) spielte 2015/16 für Okapi Aalstar in Belgien und markierte im Schnitt 16,2 Punkte. Bereits in Israel und Italien spielte der 24-Jährige De’Mon Brooks, von dem man sich in Bayreuth reichlich Punkte und Rebounds erhofft.

Weitere prominente Spieler kommen aus Deutschland. Ex-Bayern-Spieler Andreas Seiferth (27) holte gegen Ulm zehn Rebounds und machte neun Punkte. Außerdem im Kader von Korner: Die deutschen Nationalspieler Bastian Doreth (27) und Robin Amaize (22). Der erfahrenste Spieler der Bayreuther ist Power-Forward Steve Wachalsi (33). 172 BBL-Spiele hat der Deutsche schon bestritten. Rasta trifft auf einen hochkarätig besetzten Gegner, für den alles andere als ein Platz in den Play-Offs eine Enttäuschung wäre.

Damit ein Sieg gegen den die Gäste gelingen kann, muss aus Sicht Andreas Wagners „am Freitag alles perfekt passen“, und er setzt auf die Fans. „Gerade in Phasen, wo es nicht so gut läuft, sind unsere Jungs dankbar für jede Unterstützung.“