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„Veränderungen an der Spitze“

Von heinz Arndt

Frage:

Wann haben Sie mit dem Fußball begonnen?

Hermann:

Angefangen habe ich bereits mit sechs Jahren beim RSV Rehburg. Als Herrenspieler bin ich dann zu Werder Bremen gekommen und spielte zunächst bei den Amateuren.

Frage:

Wann sollten Jugendliche heute mit dem Fußball beginnen?

Hermann:

So früh wie möglich. Wobei sie es ja nicht so einfach haben, wie wir es damals dank vieler Bolzplätze hatten. Wichtig ist, dass sie schon früh so viel wie möglich mit dem Ball spielen – egal wo. Heute ist der Druck enorm. Praktisch müssen sie schon im B-Jugend-Alter entscheiden, ob sie weiter Fußball spielen wollen oder einen anderen Weg einschlagen möchten. Leistungs-Internate sind da schon sehr wichtig.

Frage:

Empfehlen Sie bei allem Fußball-Talent eine abgeschlossene Schule und Ausbildung?

Hermann:

Es ist bei dem großen Ausländer-Anteil im bezahlten Fußball nicht einfach, Profi zu werden. Da muss man hart arbeiten und sehr viel Glück haben.

Frage:

Was sagen Sie Jugendlichen, die ihr Glück im Fußball versuchen?

Hermann:

Für die heißt es trainieren, trainieren und noch mal trainieren – und auf den Trainer hören. Aber es gehört auch sehr viel Glück dazu, im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein und auf den richtigen Trainer zu treffen.

Frage:

Sind Sie für eine Einschränkung des Anteils ausländischer Fußballer?

Hermann:

Irgendwann muss es wohl eine Einschränkung geben. Man sieht es doch an Christian Schulz von Werder Bremen. Der hat schon den Sprung zum Nationalspieler geschafft, spielt aber viel zu wenig. Ich bin nach wie vor der Überzeugung, dass wir genügend gute Spieler in Deutschland haben

. Die Veränderungen müssen auf Funktionärsebene an der Spitze erfolgen. Die älteren Herren müssen hier durch junge, frische Kräfte ersetzt werden, um neue Dinge zu fördern.

Gespräch mit Günter Hermann (Bild). Der Ex-Profi vom SV Werder äußert sich zur Nachwuchsförderung im deutschen Fußball.
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