Wardenburg - Drei Themen beherrschten die Jahreshauptversammlung des Reiterverbands Oldenburg in Wardenburg: die Neuordnung des Landesturniers in Rastede im Juni (die NWZ  berichtete), die Änderungen im Perspektivkader und die Verlegung des Jugendchampionats.

Früher hat von der Förderung die Klasse A profitiert, nun soll Klasse L an der Reihe sein. Die Trainer der Vereine sind aufgerufen, gute Reiter im Alter bis 18 Jahre zu melden. Dadurch sollen in den Disziplinen Springen und Dressur etwa 60 bis 70 Kandidaten der Leistungsklasse 5 zusammenkommen. Nach einer ersten Sichtung treten dann jeweils 25 bei einem Turnier in Rastede an. Die jeweils besten zehn kommen dann in den Perspektivkader. Sechs werden nach Leistung ausgewählt, die anderen vier nach Talent. So sollen auch Kinder finanzschwacher Eltern gefördert werden. Die Trainer Bernhard Fischer und Stephan Geue machen sie dann fit für die Leistungsklasse 4, damit sie 2016 bei der Meisterschaft in Rastede dabei sein können.

Elf Jahre lang sei das Jugendchampionat in Vechta angesiedelt gewesen, in diesem Jahr soll es nun erstmals in Rastede ausgetragen werden. „Wir sind den Verantwortlichen in Vechta sehr dankbar für die Championate“, sagte Michael George, der 1. Vorsitzende des Reiteverbands Oldenburg.

Außerdem wurden Gisela Warrelmann, Renate Deterts und Ruth Meyer bei der Versammlung besonders geehrt.