VERDEN/OLDENBURG - Zwölf Teams kämpften um den Einzug ins Deutschlandfinale. Gespielt wurde in Verden.

Von Henning Busch

VERDEN/OLDENBURG - Nur denkbar knapp sind die D-Jugend-Fußballer vom VfL Oldenburg am Wochenende in Verden am Finalsieg der Regionalrunde Nord beim bundesweit ausgespielten „VW Jugendmasters“ gescheitert. Der Elf des Trainerduos Stefan Gläser und Hans Plaggenborg stand im Zwölfer-Teilnehmerfeld auf dem Weg ins begehrte Deutschlandfinale nur Werder Bremen im Weg, das die Oldenburger im Endspiel erst nach Elfmeterschießen besiegte.

Dagegen konnte sich die 1. D-Jugend vom TuS Eversten in einer schweren Vorrundengruppe nicht durchsetzen. Die Mannschaft des Trainerduos Axel Röben/Geert-Jürgen Grahle-Westerhoff verlor gegen den späteren Turniersieger aus Bremen mit 0:1 und gegen Holstein Kiel mit 0:3. „In beiden Spielen gegen die mit Abstand prominentesten Teams des Regiofinales haben die Jungs ihre wahres Leistungsvermögen leider nicht so recht abrufen können“, so Grahle-Westerhoff.

Ganz anders der VfL: In der Vorrunde wurden die Gegner aus Norderstedt und Wesseln (Schleswig-Holstein) jeweils mit 1:0 besiegt, wobei die Oldenburger Nachwuchs-Hoffnungen in beiden Begegnungen hoch überlegen agierten. Im Viertelfinale gegen Blau-Weiß Scheeßel gelang den VfLern in der regulären Spielzeit nur ein torloses Remis. Sie gewannen aber das Elfmeterschießen.

Im Halbfinale wartete der Osterrönfelder TSV (nahe Rendsburg), der zuvor Mitfavorit Holstein Kiel aus dem Rennen geworfen hatte. Ein 2:0 durch Tore von Bendix Schröder und Sebastian Martini ebnete den Finaleinzug. Dort kam es zum Aufeinandertreffen mit dem absoluten Turnierfavoriten: die U 13 des SV Werder, die in dem vertretenen 93er-Jahrgang zurzeit das absolute Maß der Dinge darstellt. Beide Finalisten hatten bis dahin alle Spiele ohne Gegentor absolviert.

In einem spannenden Endspiel gelang es dem VfL, bis zum Schlusspfiff eine weiße Weste zu behalten – obwohl viele brenzlige Situationen zu überstehen waren. „Dank einer taktischen und kämpferischen Meisterleistung“ (Gläser) und einem bis dahin nicht zu bezwingenden Torwart Hendrik Buhl war dieses Remis auch verdient. Der Oldenburger Keeper parierte im Elfmeterschießen sogar zwei Elfmeter der Werderaner. Doch das reichte nicht, denn der Bundesliga-Nachwuchs hatte die besseren Nerven und darf somit am Ostersonnabend zum großen Finale nach Wolfsburg fahren.