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Sportlerball Vereins-Urgesteine ausgezeichnet

Wilfried Leser

Bösel - Ausgelassene Stimmung und ein Abend, der bis tief in die Nacht ging: Das war der 27. Sportlerball in Bösel.

Mit Spannung fieberten die Gäste am Sonnabend im Saal Hempen-Hagen dem Moment entgegen, als die Verantwortlichen von DJK Bösel, SV Bösel und dem Tennisverein Bösel die Namen der auszuzeichnenden Sportler bekannt gaben.

„Fußballer des Jahres“ wurde Christoph Niemöller, „DJK`lerin des Jahres“ Hedwig Stemmer. Erstmals wurde auf der Veranstaltung ein Video eingespielt, auf dem die beiden ersten Vorsitzenden Gerd Stratmann (SV Bösel) und Johannes Kleymann (DJK Bösel) die Laudatio hielten.

„Stets gut gelaunt“

„Christoph hat in allen Jugendmannschaften, der ersten, zweiten und dritten Herren-Mannschaft sowie bei den Alten Herren gespielt“, hob Gerd Stratmann hervor. Heute sorge er beim Verein für den Nachwuchs – sowohl als Trainer und Vater. Des Weiteren ist es ihm gelungen, in zwei aufeinander folgenden Jahren die Meisterschaften zu gewinnen und den damit verbundenen Aufstieg zu erreichen. In dieser Saison hat er in allen drei Herrenmannschaften Tore geschossen, obwohl er im Jugendbereich als Torwart tätig war. Sportliches Engagement liegt übrigens in der Familie: Bereits Niemöllers Vater Franz wurde 2009 als erster „DJK´ler“ des Jahres ausgezeichnet.

Seit 32 Jahren gehört Hedwig Stemmer der DJK Bösel an, seit 24 Jahren ist sie Gruppenleiterin der Völkerballgruppe. „Sie ist bereits mit den Ehrennadel in Bronze und Silber ausgezeichnet worden“, sagte Johannes Kleymann. Er habe Hedwig Stemmer als stets zufriedene, zuverlässige und gut gelaunte Person kennen gelernt. „Sie steht uns immer als Ansprechpartnerin zur Verfügung“, so Kleymann weiter.

„Getrennt kämpfen, gemeinsam feiern“, lautete das Motto des Sportlerballs, den seit vielen Jahren der SV Bösel und die DJK Bösel gemeinsam begehen. Vor einigen Jahren hat sich der Tennisverein dazu gesellt. Der Ball wird abwechselnd von den drei Vereinen ausgerichtet. In diesem Jahr war der SV Bösel für die Organisation zuständig.

Plattdeutsche Dönkes

Im plattdeutschen Jahr sollte auch die plattdeutsche Sprache nicht zu kurz kommen. Dafür sorgte „Häuptling Wilko“ aus Ostfriesland, der plattdeutsche Dönkes (Witze) zum Besten gab.

Viel Beifall gab es für die musikalischen Darbietungen von Romy Schmolke, der Talentshowsiegerin beim Eisenfest in Friesoythe. Für die Musik vom Band sorgte DJ Null Problemo.

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