Arbeitskreis trifft sich regelmäßig einmal im Monat
Die künftigen Treffen des Arbeitskreises werden abwechselnd in beiden Gemeinden – bei Sievers in Grüppenbühren und im Vielstedter Bauernhaus in Vielstedt – stattfinden; im Rhythmus alle vier Wochen, jeweils dienstags um 20 Uhr.Die nächste Arbeitskreis-Sitzung wird am Dienstag, 27. Februar, im Vielstedter Bauernhaus stattfinden.
Bei einer Bereisung am Sonnabend, 10. März, sollen alle fünf Dörfer von den Mitgliedern des Arbeitskreises besucht werden.
Ende April sollen in den Ortschaften Workshops unter Einbindung der Bürger beginnen. Die genauen Termine werden in der nächsten Arbeitskreis-Sitzung festgelegt.
Die Mitglieder konnten erste Vorstellungen äußern. Ein konkreter Plan soll Mitte 2008 fertig sein.
Von Carsten Bickschlag
KÜHLINGEN - Die Planungen für die Verbund-Dorferneuerung nehmen Formen an. Am Dienstagabend trafen sich Vertreter der teilnehmenden Ortschaften zu einer ersten Arbeitskreissitzung in der Gaststätte Sievers in Kühlingen. Je drei Bewohner der Ortschaften Hohenböken, Grüppenbühren, Vielstedt, Nordenholz und Nordenholzermoor sowie Vertreter des Oldenburger Planungsbüros NWP, des Amtes für Landentwicklung und der beiden Gemeinden Ganderkesee und Hude nahmen an dem Treffen teil.„Mit der ersten Zusammenkunft sind wir sehr zufrieden“, sagte Christine Müller von der NWP, die gemeinsam mit Dipl.-Ing. Werner Steimer den Abend moderierte. „Die Mitglieder des Arbeitskreises haben sich gut eingebracht“, so Müller weiter. Es sei nicht selbstverständlich, dass sich die Bürger von Anfang an so engagieren, diese Euphorie könne gerne weiter bestehen bleiben. Ausdauer ist auch von Nöten, denn mit der Plangenehmigung durch das Amt für Landentwicklung wird Mitte 2008 gerechnet.
Beim ersten Treffen des Arbeitskreises, der vor allem den Dorferneuerungsplan erstellt, standen zunächst Formalitäten auf der Tagesordnung: Terminabsprachen, Funktion der Gruppe, Aufgabengebiete, Ablauf des Verfahrens sowie Festlegung der Workshops.
Die Mitglieder konnten erste Vorstellungen zu den Zielen der Dorferneuerung äußern. So solle die Landwirtschaft berücksichtigt und das gemeinsame Dorfleben rund um den Hasbruch gestärkt werden, der Tourismus forciert sowie ein Fahrradwegenetz ausgebaut werden. Wie im Plenum betont wurde, sei es wichtig, verbindende Elemente zwischen den einzelnen Dörfern zu schaffen.
Marlies Rodiek, Arbeitskreismitglied für die Ortschaft Grüppenbühren, freut sich schon darauf, wenn nach der Theorie die gewünschten Maßnahmen auch in die Praxis umgesetzt werden. Bis dahin habe man aber noch viel Arbeit vor sich. „Ich hoffe, dass viele gute Vorschläge kommen werden und der Zusammenhalt im Dorf dadurch gestärkt wird“, sagt Rodiek. Ein Treffen aller Grüppenbührener soll am Dienstag, 13. Februar, um 19.30 Uhr bei Sievers stattfinden.
Hans-Joachim Wallenhorst, Mitglied aus Hohenböken, war mit dem Treffen ebenfalls sehr zufrieden. Es habe in einer sehr angenehmen und gemeinschaftlichen Atmosphäre stattgefunden. Er kritiserte indes die Höhe der Mindestinvestition bei privaten Baumaßnahmen. Um in den Genuss der 30-prozentigen Förderung zu gelangen, müssten mindestens 8300 Euro investiert werden. Wallenhorst: „Das könnte die Bereitschaft von privaten Investitionen erschweren.“
