Oldenburg - Einen torgefährlichen Innenverteidiger hat der VfB am Montag als nächsten Zugang für die neue Fußball-Saison präsentiert. Leon Lingerski kommt aus dem Nachwuchsbereich von Werder Bremen an die Hunte. Der 21-Jährige ist nach Frederik Lach (VfL Bochum, 19) der zweite Mann für das Abwehrzentrum des Tabellenzweiten der abgelaufenen Regionalliga-Saison, der die Abgänge der Stamm-Innenverteidiger Franko Uzelac und Dominic Volkmer kompensieren muss.

„Wir haben Leon im Probetraining gehabt – dabei hat er einen sehr guten Eindruck hinterlassen“, sagt VfB-Coach Dietmar Hirsch über den elfmaligen Jugend-Nationalspieler, den beim Aufstieg aus Werders U 17 und U 19 in die U 23 eine hartnäckige Knieblessur zurückwarf. Der gebürtige Bremerhavener musste in der vergangenen Spielzeit lange zuschauen, ehe er im Saison-Endspurt für die dritte Mannschaft in der Bremen-Liga zehn Einsätze verbuchte und zehn Tore erzielte.

„Obwohl er lange verletzt war, hat er sich bei uns in Topform und vor allem topfit präsentiert. Das zeigt, wie professionell der Junge arbeitet“, sagt Hirsch. „Leon hat nicht nur als Fußballer einen sehr positiven Eindruck hinterlassen, sondern außerdem als Typ überzeugt“, sagt Sportdirektor Ralf Voigt.