Oldenburg - Kurz gezittert, dann gezaubert: Der VfB Oldenburg hat mit einem 7:2 (2:1)-Torfestival gegen den SC Spelle-Venhaus erstmals in dieser Saison einen zweiten Sieg in Serie eingefahren. Der überragende Kamer Krasniqi (13., 74. und 81. Minute), Aurel Loubongo (30.), Noah Plume (65.), Max Wegner (69.) und Linus Schäfer (90.) sorgten bei zwei Gegentreffern von Steffen Wranik (45.+1 und 55.) zum zwischenzeitlichen 2:2 für den zweiten VfB-Sieg in Serie. Das sind die Reaktionen:
Fuat Kilic (Trainer VfB Oldenburg): „Wir müssen uns über das Ergebnis sehr freuen. Wir waren in der ersten Halbzeit fahrlässig mit unseren Chancen, müssen mehr Tore da erzielen. Dann fällt das 1:2 kurz vor der Halbzeit, obwohl Spelle kaum vorne war und wir alles wegverteidigt haben. Wir sind zu fahrlässig auch beim 2:2, haben kurz den Faden verloren und hätten in Rückstand geraten können. Letztlich ist der Sieg dann auch in der Höhe verdient. Der einzige Vorwurf an meine Mannschaft ist die mangelnde Chancenverwertung. Wir hatten am Ende mehr Tempo vorn mit Aurel als vorderste Spitze und haben das Spiel mehr und mehr in die Hand genommen.“
Hanjo Vocks (Trainer SC Spelle-Venhaus): „Wir haben die brutale Qualität des VfB gesehen, das ist oberstes Regionalliga-Regal. Wir haben dennoch ein mutiges Spiel gezeigt mit einigen Ballpassagen – immer ausgehend davon, von wo wir herkommen. Wir sind ein kleiner Verein in dieser Liga. Wir haben auf die Umschaltmomente gesetzt und wurden dafür auch mit dem 2:2 belohnt. Wir können das 3:2 machen, wer weiß, wie es dann ausgeht. In der 60. Minute denken wir über einen Sieg nach, dann verlieren wir noch 2:7. Aber natürlich geht das bei den Chancen des VfB auch in Ordnung. Wir waren der Qualität der Oldenburger Spieler unterlegen.“
Noah Plume (VfB-Torschütze): „Das war schon ziemlich unnötig, kurz vor der Pause sich noch ein Tor einzufangen. Über ein ganzes Spiel gesehen, kann man immer mal ein Gegentor bekommen, aber der Verlauf mit dem 2:2 – und dann hatte der Gegner noch eine dicke Möglichkeit, das dritte Tor nachzulegen – das darf uns so nicht passieren. Da waren wir nach hinten dann doch ziemlich fahrlässig.
Dann haben wir mit dem 3:2 für den VfB die Erlösung eingeleite. Bei meinem Tor war wieder ein großes Stochern im Strafraum. Ich habe den Ball irgendwie auf den Fuß bekommen und der Ball war im Tor. Wir hatten aber schon in der ersten Halbzeit durch die vielen Standards gute Chancen. Natürlich freue ich mich, dass ich mein erstes Tor für den VfB erzielt habe. Für unser Selbstvertrauen war der Sieg natürlich enorm wichtig. Wir müssen das Positive mitnehmen und die Nachlässigkeiten abstellen.
Kamer Krasniqi (VfB-Dreifach-Torschütze): „Das letzte Mal habe ich vor eineinhalb Jahren beim BSV Rheden drei Tore erzielt. Dass es zum 2:2 kommt, das darf uns natürlich nicht passieren. Da war für kurze Zeit ein Bruch im Spiel. Das werden wir analysierten müssen. Ich glaube, wir sollten nur auf uns schauen und Stabilität in unser Spiel bekommen. Es war heute eine gewisse Energie zu erkennen und die wollen wir in die nächsten Spiele übertragen.“
