Oldenburg - Erfolgsserie ausgebaut: Der VfB Oldenburg hat sein Heimspiel in der Fußball-Regionalliga am Sonntagnachmittag gegen die U23 von Hannover 96 in souveräner Manier gewonnen. Nach zuvor drei Siegen und einem Unentschieden setzte sich die Mannschaft von Trainer Alexander Nouri vor 1896 Zuschauern im Marschwegstadion mit 2:0 (1:0) durch und festigte seinen Platz in der Spitzengruppe der vierthöchsten deutschen Spielklasse.
Die Oldenburger hatten in der ersten Halbzeit deutlich mehr Spielanteile, kamen gegen einen eher auf die Defensive bedachten Gegner zunächst aber nur vereinzelt zu Chancen aus der Distanz. Versuche von Kai Pröger (13.) und Addy-Waku Menga (14.) gingen aber jeweils über das Tor der Gäste.
Der 96-Nachwuchs verbuchte danach einige gute Konterchancen. In der 32. Minute hatte Jonathan Schmude die größte Möglichkeit des ersten Spielabschnitts. Nach einer Kurz-Flanke von Deniz Kadah köpfte der Mittelfeldspieler aus fünf Metern knapp am Tor von Mansur Faqiryar vorbei. Wenig später parierte der VfB-Keeper mit einem starken Reflex gegen Sebastian Ernst (38.).
Kurz vor der Pause erzielte Peer Wegener die Führung für die Gastgeber. Nach einem von der Mauer abgewehrten Freistoß von Menga flankte Thorsten Tönnies an die Strafraumgrenze, wo der VfB-Innenverteidiger den Ball annehmen konnte und mit einem abgefälschten Schuss das 1:0 markierte.
Direkt nach dem Seitenwechsel erhöhte Menga die Führung der Oldenburger. Nach einem Pass von Leo Baal, der sich den Ball stark erkämpft hatte, war der Torjäger frei durch, ließ 96-Keeper Konstantin Fuhry elegant aussteigen und schob lässig zum 2:0 ein (47.). Nach dem Zwei-Tore-Rückstand versuchten die Gäste, etwas mehr für die Offensive zu tun, doch längere Zeit blieben Chancen auf beiden Seiten Mangelware.
Erst in der 71. Minute gab es die nächste Möglichkeit von Hannover durch den eingewechselten Nicolas Rayski. Wenig später verpasste der ebenfalls in der zweiten Halbzeit ins Spiel gekommene Lucas Höler per Kopfball nach einem Freistoß das 3:0 (74.). Es folgten weitere Chancen der Gäste durch Salif Sane (77.) und Robert Herrmann (80.), doch der Sieg des VfB geriet nicht mehr in Gefahr.
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