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Doch noch ein Last-Minute-Transfer VfB Oldenburg verpflichtet Flügelflitzer von Alemannia Aachen

Abgeschirmt: Elsamed Ramaj (links) setzt sich für Alemannia Aachen im Zweikampf gegen Marcel Risse von Viktoria Köln durch.

Abgeschirmt: Elsamed Ramaj (links) setzt sich für Alemannia Aachen im Zweikampf gegen Marcel Risse von Viktoria Köln durch.

Imago

Oldenburg/Aachen - Doch noch ein Last-Minute-Zugang für den VfB Oldenburg: Der Fußball-Regionalligist verstärkt sich mit Außenstürmer Elsamed Ramaj. Der 27-jährige gebürtige Albaner hat seinen Vertrag beim West-Regionalligisten Alemannia Aachen aufgelöst und ist ab sofort für den VfB spielberechtigt.

Damit ist Ramaj, der in Aachen bereits unter VfB-Trainer Fuat Kilic gearbeitet hat, am letzten Tag der Transferperiode der zweite Winterzugang des VfB, der zuvor Verteidiger Anouar Adam vom OSC Bremerhaven verpflichtet hatte.

„Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, Eli für den VfB zu gewinnen“, sagt Kilic laut Club-Mitteilung: „Eli passt sportlich, aber auch menschlich sehr gut zu uns und kann eine Bereicherung werden.“ Sebastian Schachten, Sportlicher Leiter des VfB, ergänzt: „Eli ist offensiv variabel einsetzbar. Diese Variabilität tut uns gut und wird uns helfen.“

Offensiv flexibler

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Ramaj, der laut „transfermarkt.de“ als Linksaußen geführt wird, aber auch zentraler im Sturm spielen kann, gibt den Oldenburgern mehr Alternativen in der Offensive. Links vorne agierte bisher zumeist Aurel Loubongo, er dürfte aufgrund seiner guten Leistungen unter Kilic auch erst einmal gesetzt sein – oder die Seite wechseln. Rechts offensiv agierte zumeist Linus Schäfer, der aber aufgrund seiner Gelb-Roten Karte, die er bei Kilia Kiel gesehen (0:0) gesehen hatte, beim wichtigen Derby beim SV Meppen (7. Februar, 19.30 Uhr) fehlen wird. Auch Rafael Brand kämpft nach einer längeren Verletzung in der Hinrunde inzwischen wieder um seinen Platz in der Startelf, in der zuletzt in Max Wegner und Markus Ziereis zwei Stürmer standen. Auch gegen diese beiden Platzhirsche wird Ramaj in den Konkurrenzkampf gehen.

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Zu Gast im Podcast „Nordwestkurve“: Markus Ziereis (rechts) plauderte mit NWZ-Redakteur Lars Blancke

NEUE FOLGE „NORDWESTKURVE“ Markus Ziereis zu Gast – Wie sich ein Bayer beim VfB und in Oldenburg zurechtfindet

Lars Blancke Mathias Freese
Oldenburg

Der 27-Jährige kam bei den Aachenern in dieser Spielzeit nicht so zum Zuge, wie er dies noch zu Beginn der Saison 2022/23 unter seinem damaligen Trainer Kilic getan hatte. Kilic musste im Oktober 2022 bei der Alemannia gehen, befindet sich inzwischen in seiner zweiten Amtszeit in Oldenburg und gilt laut Aachener Medien als Förderer von Ramaj. Insgesamt kam dieser am Tivoli auf 37 Einsätze mit acht Toren und sechs Vorlagen in der Regionalliga West.

Viele Wechsel

Langfristig bei einem Verein geblieben ist Ramaj im Männerbereich bisher nicht. Er spielte bereits für den Wuppertaler SV, Westfalia Rhynern, SV Hohenlimburg, TSG Sprockhövel, 1. FC Kaan-Marienborn, VfB Lübeck, Hansa Rostock, Kickers Offenbach und zuletzt in Aachen. Bei den Lübeckern kam er in der Spielzeit 2020/21 auf 23 Einsätze (zwei Tore, drei Vorlagen) in der 3. Liga, was seine bisher höchste Spielklasse war.

Einer seiner seltenen Einsätze: Phil Sarrasch hat gegen Hannover 96 II den Ball genau im Blick.

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Lars Blancke
Oldenburg
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