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Transfers in der Regionalliga Was sich beim VfB Oldenburg tut und wen die Konkurrenz holt

Trug in Dresden das letzte Mal das VfB-Trikot: Patrick Hasenhüttl

Trug in Dresden das letzte Mal das VfB-Trikot: Patrick Hasenhüttl

Imago

Oldenburg - Während der VfB Oldenburg direkt nach der Drittliga-Saison mehrere Abgänge und Vertragsverlängerungen vermeldete, ist es seit einigen Tagen ruhiger geworden rund um den Absteiger in die Regionalliga Nord. Externe Zugänge gibt es keine, weitere Abgänge sind auch nicht bekannt. Am 21. Juni beginnt die Vorbereitung der VfB-Fußballer auf die neue Saison. Bis dahin dürften Trainer Benjamin Duda und Sportleiter Sebastian Schachten ein ganzes Stück weiter sein wollen.

Hasenhüttl umworben

Von denen, die den Verein verlassen, gibt es zumindest ein neues Gerücht. Patrick Hasenhüttl steht auf der Liste des Drittligisten 1. FC Saarbrücken, der auf der Suche nach einem neuen Stürmer ist. Die Leihgabe von Austria Klagenfurt kam 26-mal für den VfB zum Einsatz, erzielte dabei zwar nur drei Tore, spielte aber in der Rückrunde eine prägende Rolle im Angriff, in dem er Kapitän Max Wegner auf die Bank verdrängt hatte. Der 26-jährige Sohn von Trainer Ralph Hasenhüttl (u.a. RB Leipzig, FC Southampton) hat in Oldenburg keine Zukunft, könnte in Saarbrücken im oberen Tabellendrittel der 3. Liga spielen.

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Zietarski sucht noch

Noch ohne neuen Verein ist Robert Zietarski, den es nach zwei Jahren an der Hunte wohl zurück in seine Heimat Polen zieht. Torwart Felix Dornebusch hat bekanntermaßen einen Vertrag bei Südwest-Regionalligist Stuttgarter Kickers unterschrieben. Dennis Engel und Kai Kaissis kicken künftig für den Oberligisten Kickers Emden – und Marten Schmidt trifft bei Regionalliga-Rivale Weiche Flensburg auf einen weiteren im Nordwesten bekannten Spieler.

Vareler nach Flensburg

Von Oldenburgs künftigem Liga-Rivalen gibt es nämlich einen interessanten Transfer zu vermelden. Die Flensburger, die voraussichtlich zu den Spitzenteams der neuen Saison (beginnt am letzten Juli-Wochenende) zählen, verpflichteten nun Pelle Hoppe. Der in Varel (Landkreis Friesland) geborene 24-Jährige ist bereits der vierte Zugang.

Hoppe spielte bis zu seinem zwölften Lebensjahr in der Jugend des VfL Oldenburg, wechselte frühzeitig zum Nachwuchs von Werder Bremen und durchlief dort die gesamte Jugendabteilung. „Pelle Hoppe ist ein sehr spannender Spieler, der viel Zukunft vor sich hat und in der Liga nicht nur durch seine Torgefährlichkeit sehr auffällig war“, sagt Christian Jürgensen, Geschäftsführer Sport bei Weiche, zu dem Mittelfeldspieler, der nach Stationen beim Chemnitzer FC, bei Kickers Offenbach, Germania Halberstadt und beim BFC Dynamo zuletzt bei Eintracht Norderstedt unter Vertrag stand.

Brandt nach Meppen?

Ein interessanter Name steht derweil bei Drittliga-Mitabsteiger SV Meppen auf der Liste. Jascha Brandt, Bruder von Nationalspieler Julian Brandt, soll eines der Transferziele des Teams von Trainer und Sportchef Ernst Middendorp sein. Der 20-Jährige spielte zuletzt für Werder Bremen II. Weil der Club in die Bremen-Liga abstieg, sucht er eine neue Aufgabe.

Ähnlich ruhig wie beim VfB Oldenburg und dem SV Meppen ist es aktuell auch noch beim SSV Jeddeloh. Die Ammerländer von Neu-Trainer Key Riebau verpflichteten zuletzt in Pierre Becken (35) den Kapitän des BSV Rehden – und werden wie die Liga-Konkurrenz in den kommenden Tagen und Wochen personell nachlegen.

Lars Blancke
Lars Blancke Sportredaktion
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