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Fan-Ärger und Punktverlust 0:0 – VfB Oldenburg enttäuscht bei Aufsteiger Kilia Kiel

Lars Blancke
Lars Blancke Wolfgang Wittig
Allea Hoffen auf den ersten Sieg in 2024 half nichts: VfB-Trainer Fuat Kilic
Spielbericht

Allea Hoffen auf den ersten Sieg in 2024 half nichts: VfB-Trainer Fuat Kilic

Imago

Kiel - Enttäuschender Start in das Pflichtspieljahr 2024 für den VfB Oldenburg: Der Fußball-Regionalligist kam am Samstagnachmittag beim Aufsteiger und Tabellenvorletzten Kilia Kiel nicht über ein 0:0 hinaus. Damit blieb der Drittliga-Absteiger zwar auch im neunten Spiel in Serie ungeschlagen (sechs Siege, drei Remis), dürfte aber alles andere als zufrieden sein, zumal Linus Schäfer in der Schlussphase die Gelb-Rote Karte sah und im Derby beim SV Meppen (7. Februar) gesperrt fehlen wird. Schon vor dem Anpfiff hatte es zudem Fan-Ärger gegeben.

Adam gleich in Startelf

VfB-Trainer Fuat Kilic verhalf dem bisher einzigen Winter-Zugang Anouar Adam gleich mal zu seiner Startelfpremiere. Zusmmen mit Marc Schröder und Leon Deichmann bildet der 24-Jährige, der vom OSC Bremerhaven gekommen war, die Dreierkette. Auf dem Außen sorgen Patrick Möschl (links) und Linus Schäfer (rechts) für Schwung sorgen. Aus dem Mittelfeld mit Ole Käuper und Kamer Krasniqi sollten die Offensiven Aurel Loubongo, Max Wegner und Markus Ziereis eingesetzt werden. Das Hinspiel hatten die Oldenburger gegen den Aufsteiger klar dominiert und 4:0 gewonnen.

Auf der Holztribüne im Kilia-Stadion haben sich die Fans des VfB Oldenburg eingerichtet.

PFLICHTSPIELSTART BEI KILIA KIEL Fans des VfB Oldenburg sorgen vor Anpfiff für Ärger – Verein entkräftet Umzug

Lars Blancke Wolfgang Wittig
Kiel

Möschl drüber, Kiel trifft die Latte

Der VfB hatte dieses Mal jedoch auf dem ungewohnten Kunstrasen von Anfang an Probleme, sein Spiel zu finden. Die Gäste hatten zunächst zwar zumeist den Ball, taten sich aber sehr schwer, spielerische Mittel gegen die Viererkette des Aufsteigers zu finden. Oftmals setzte Oldenburg dann auf einen langen Ball, der bei Rückenwind und dem schnellen Geläuf schnell zu lang oder zu ungenau wurde. Nach 24 Minuten spielte Käuper eben so einen langen Ball, dieses Mal kam er perfekt bei Möschl ab. Der Kapitän zog den Ball aus rund 18 Metern knapp über das Tor. Das war es dann aber schon an VfB-Chancen, stattdessen wurden die Kieler in den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit besser. In der 38. Minute hatte der Gastgeber die beste Chance der Partie, traf aber nur die Latte – Jhonny Peitzmeier im Oldenburger Tore wäre machtlos gewesen. Nur eine Minute später musste der Keeper bei einer Kilia-Chance erneut eingreifen. Schäfer sorgte mit einem Distanzschuss über das Tor zumindest noch für etwas VfB-Gefahr (45.+1). Zur Pause mussten sich die Gäste mit einem verdienten 0:0 begnügen, schon das Eckenverhältnis von 7:1 für Kilia Kiel sagt einiges über den Spielverlauf aus.

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Schäfer sieht Gelb-Rot

In der zweiten Halbzeit wurde der Favorit deutlich dominanter. Der VfB spielte teilweise ahnsehnlichen Kombinationsfußball, kam aber weiterhin nicht zu guten Torchancen. Dann leistete sich Schäfer erst eine Schwalbe und sah Gelb (59.) und später einen Schubser, der zur Ampelkarte führte (78.). Trotz der Unterzahl blieb der VfB gegen die nun nur noch verteidigenden Kieler die aktivere Mannschaft und hatte in der Nachspielzeit noch zwei große Chancen zum Sieg. Zuerst wurde aber Loubongo noch abgedrängt (90.+2), dann Schröder knapp am Tor vorbei (90.+6). So blieb es für die Oldenburger bei einem frustrierenden Nachmittag.

Die Aufstellung

VfB: Peitzmeier - Deichmann, Schröder, Adam - Möschl, Käuper, Krasniqi (81. Hajdinaj), Schäfer - Loubongo, Wegner (46. Demaj), Ziereis (90.+1 Brand).

Lars Blancke
Lars Blancke Sportredaktion
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